EuroBasket 2013, Tageszusammenfassung 4. Spieltag8. September 2013

Während der Spielbetrieb in der deutschen Gruppe A und in der Gruppe B am Samstag ruhte (die DBB-Auswahl spielt am Sonntag gegen Großbritannien), fielen in den anderen beiden Gruppen C und D zum Abschluss des dritten Spieltags die ersten Entscheidungen. In der Gruppe C qualifizierte sich Slowenien mit seinem dritten Sieg (72:68 über Georgien) als erste Mannschaft vorzeitig für die Zwischenrunde. In der Gruppe D folgte Griechenland dem Beispiel der Gastgeber und qualifizierte sich mit seinem dritten Sieg (84:61) über die Türkei als zweites Team für die Zwischenrunde, während die Türken mit nunmehr 0:3 Siegen ihre letzte Chance verspielt haben und als erstes Team die Heimreise planen können.

Auch Russland, Dritter der letzten EM und olympischer Bronzemedaillengewinner, steht in der Gruppe D nach einer 62:81-Pleite gegen Schweden bei 0:3 Siegen, könnte aber mit zwei abschließenden Siegen über Finnland und die Türkei die Finnen noch vom dritten Platz verdrängen und damit die Zwischenrunde erreichen. Finnland (2:1 Siege) kassierte am Samstag eine ernüchternde 44:62-Niederlage gegen Italien, das mit 3:0 Siegen nur noch einen Sieg (bzw. eine Niederlage Schwedens) benötigt, um den Einzug in die Zwischenrunde perfekt zu machen.

In der Gruppe C verbesserten Titelverteidiger Spanien (60:39 über Tschechien) und Kroatien (74:70 über Polen) mit nunmehr 2:1 Siegen ihre Chancen auf die Zwischenrunde. Tschechien und Georgien können mit je 1:2 Siegen das Ziel nicht mehr aus eigener Kraft erreichen und die noch sieglosen Polen benötigen gar ein Wunder (sprich: eigene Siege über Spanien und Slowenen sowie zwei gleichzeitige Niederlagen Kroatiens), um das vorzeitige Aus noch zu vermeiden.

Gruppe C (Celje)

Spanien präsentierte sich gut erholt von der am Donnerstag gegen Slowenien erlittenen ersten Turnierniederlage und verdeutlichte mit einem 60:39-Sieg über Tschechien, dass man weiter mit dem Titelverteidiger und vor allem mit seinen defensiven Möglichkeiten rechnen muss. In der Offensive genügten Rudy Fernandez 14 Punkte (sowie 8 Rebounds und 4 Steals), um Topscorer der Partie zu werden.

Kroatien profitierte in den ersten Minuten (24:4) von den flatternden Nerven der mit dem Rücken zur Wand stehenden Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann und von einem gleich in den ersten Minuten heißlaufenden Krunoslav Simon (14 Punkte). Doch nach der Pause brachten die Polen um Michal Ignerski (22 Punkte und 12 Rebounds) die Kroaten noch richtig ins Schwitzen, als sie zwei Minuten vor Schluss bis auf 68:67 herankamen. Doch die folgenden polnischen Dreier verfehlten ihr Ziel und Kroatien um Bogdan Bogdanovic (23 Punkte) rettete den 74:70-Sieg über die Ziellinie.

Im spektakulärsten Spiel des Tages lieferte Georgien dem Gastgeber Slowenien einen heißen Tanz und ging mit starker Verteidigung 19:10 in Front. Mit 3/3 Dreiern durch Domen Lorbek bekamen die Slowenen das Spiel noch vor der Pause unter ihre Kontrolle, doch angeführt von Spielmacher Ricky Hickman (19 Punkte) und Power Forward Viktor Sanikidze kamen die Georgier zwei Minuten vor Schluss noch einmal gefährlich nahe 61:62 heran, bevor Domen Lorbek (18 Punkte) und Zorn Dragic (12 Punkte) die Slowenen mit ihren Big Points zum 72:68-Sieg erlösten.

Gruppe D (Koper)
Im ersten EM-Spiel, in dem Schwedens (US)-Forward Jeff Taylor (25 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists und 3 Steals) in Gestalt von Power Forward Jonas Jerebko (22 Punkte und 13 Rebounds) nennenswerte Unterstützung von einem Mitspieler bekam, reichte es für die Skandinavier prompt zum ersten Sieg, der mit 81:62 über die ohne Zusammenhalt auftretenden Russen um Alexej Shved (15 Punkte) sogar recht deutlich ausfiel.

Die von Henrik Dettmann trainierten Finnen starteten stark gegen Italien (33:32), verloren aber gegen die im dritten  Viertel immer stärker werdende italienische Verteidigung den Faden (am Ende nur 27 Prozent Trefferquote) und verloren deutlich 44:62. Auf beiden Seiten gab es mit Italiens Topscorer Luigi Datome (10 Punkte) nur einen Akteur mit zweistelliger Punktausbeute.

Auch ohne seinen verletzten Spielmacher Vasilis Spanoulis hatte Griechenland letztlich keine Probleme, die mit Einzelaktionen ihrer Stars Ersan Ilyasova (13 Punkte, 6/12 Würfe) und Hidayet Türkoglu (2 Punkte, 0/9 Würfe) lebenden und sterbenden Türken mit 84:61 in die Schranken zu weisen. Auch in der Verteidigung wenig harmonisch, fanden die Türken kein Mittel, Griechenlands Center Yanis Bourousis (21 Punkte, 8/10 Würfe) und 10/15 griechische Dreier zu stoppen.

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