EuroBasket 2013, Tageszusammenfassung 2. Zwischenrundenspieltag13. September 2013

Am zweiten Spieltag der EM-Zwischenrunde standen in Ljubljana drei Begegnungen in der Gruppe F auf dem Programm. Nachdem dabei die bisher ungeschlagenen  Italiener mit 77:84 gegen den Gastgeber Slowenien ihre erste Niederlage kassierten, Kroatien das Überraschungsteam Finnland mit 88:63 aus der Stozice-Arena fegte und die mit 0:2 Siegen in die Zwischenrunde gestarteten Griechen den Titelverteidiger Spanien 79:75 bezwungen haben, ist in dieser Gruppe an den verbleibenden Spieltagen noch alles möglich. Mit Italien, Kroatien und Slowenien weisen drei Teams je 2:1 Siege auf. Spanien, Griechenland und Finnland (alle 1:2) folgen mit nur einem Sieg weniger.

Angeführt von Goran Dragic und dem spektakulär innen wie von außen Druck machenden Bostjan Nachbar lieferten die Slowenen vor 12.000 begeistert mitgehenden Fans den Italienern von der ersten Minute an einen rasanten Schlagabtausch, in dem sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte. Zoran Dragic verschaffte Slowenien mit aggressiven Zügen zum Korb im zweiten Viertel leichte Vorteile, aber die Italiener blieben mit ihren treffsicheren Forwards Luigi Datome und Alessandro Gentile dran (Halbzeit 45:39). Im dritten Viertel erarbeiteten sich die weiter aggressiv Druck machenden Slowenen gegen die etwas ihre Linie verlierenden Italiener erstmals einen 58:48-Vorsprung, an dem die Azzurri auch deshalb lange zu knabbern hatten, weil ihr dritter Scorer Marco Belinelli (3/15 aus dem Feld) einen rabenschwarzen Tag erlebte. Gentile (20 Punkte) und Datome (16) alleine brachten Italien nur noch auf 77:74 heran (Endstand 84:77). Für die siegreichen Slowenen waren Goran Dragic (22 Punkte und 6 Assists), Zoran Dragic (15 Punkte und 11 Rebounds) sowie Bostjan Nachbar (13 Punkte) am erfolgreichsten.

Griechen bezwingen Spanien, Finnlands Debakel gegen Kroatien
Finnland konnte im ersten Spiel in Ljubljana nicht an die in der Vorrunde gezeigten Leistungen anknüpfen. Ohne ihren Routinier Hanno Möttölä (der Power Forward fällt mit einem Bänderriss für den Rest der EM aus) war das Team von Trainer Henrik Dettmann gegen die langen Kroaten hoffnungslos unterlegen und verlor 63:88. Schon zur Halbzeit (20:39) zeichnete sich angesichts einer kroatischen Reboundüberlegenheit von 32:16 und einer finnischen Dreierquote von nur 3/15  das 63:88-Debakel ab. Topscorer waren die Kroaten Damjan Rudez (17 Punkte und 5/8 Dreier) und Bogdan Bogdanovic (15 Punkte). Für die Finnen, deren Spielmacher Petteri Koponen die Kroaten total aus dem Spiel nahmen, punktete nur Tuuka Kotti zweistellig (10 Punkte).

Titelverteidiger Spanien erwischte gegen Griechenland einen Traumstart (26:16). Während die Defense um Center Marc Gasol hinten perfekt stand, trafen vorne acht verschiedene Scorer in den ersten zehn Minuten 9/12 Würfe aus dem Feld. Das dritte Foul von Gasol schon in der 9.Minute ermutigte aber die Griechen, vorne mehr zu wagen. Außerdem drehten sie im zweiten Viertel mit starker Verteidigung den Spieß um. Jetzt trafen auf einmal die Griechen (6/9 Dreier im 2. Viertel), während die spanische Trefferquote aus dem Feld auf 4/15 sank: Zur Halbzeit führte Griechenland 38:41. Spaniens Trainer Juan Antonio Orenga wagte, Gasol gleich zu Beginn des dritten Viertels zurückzubringen und lag damit goldrichtig, denn der Center brachte die Spanier mit 11 Punkten in Folge wieder 57:50 in Führung. Das Schlussviertel gehörte dann jedoch wieder den Griechen, die mit Kostas Sloukas und Vasilis Spanoulis auf 64:64 ausglichen und mit Center Yannis Bourousis wieder 60:64 in Führung gingen. Michael Bramos sorgte schließlich eine Minute vor Schluss der durchweg hochklassigen Begegnung mit seinem Dreier zum 68:73 für die Vorentscheidung in (Endstand 75:79). Auf beiden Seiten ragten drei Spieler mit je 20 Punkten heraus: Spanoulis bei den Griechen sowie Gasol und Rudy Fernandez bei den Spaniern.

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