EuroBasket 2013, Tageszusammenfassung 1. Viertelfinaltag19. September 2013

Am ersten Viertelfinalspieltag qualifizierten sich bei der Europameisterschaf in der Stozice-Arena von Ljubljana am Mittwoch Spanien und Frankreich für das Halbfinale. Damit kommt es am Freitag im Halbfinale zur Neuauflage des Finales der letzten EM 2011 in Litauen. Damals triumphierte in Kaunas Spanien 98:85 über die Franzosen.

Die beiden anderen Halbfinalisten werden am morgigen Donnerstag ermittelt. Spanien, das überraschend nur Vierter der Zwischenrundengruppe F geworden war, überrollte den vom Ausfall seines Spielmachers Stefan Markovic gehandicapten Gewinner der Gruppe E, Serbien, mit 90:60. Auch in der zweiten Paarung setzte sich mit Frankreich (Dritter Gruppe E) das in der Zwischenrunde schlechter platzierte Team mit 72:62 gegen Slowenien (Zweiter Gruppe F) durch.

In einer extrem defensiv geführten Partie beklagten sowohl Frankreich (32 Prozent) als auch Slowenien (33 Prozent) in der ersten Halbzeit magere Trefferquoten. Nach den ersten schnellen slowenischen Punkten durch Zoran Dragic, gelang es den von Tony Parker (10 Punkte in den ersten 20 Minuten) angeführten Franzosen erfolgreich, die gefürchteten slowenischen Züge zum Korb auszubremsen. Auch bei den ersten zwölf Dreierversuchen glücklos, gerieten die Slowenen leicht ins Hintertreffen, bis Bostjan Nachbar gegen Ende der ersten Halbzeit die ersten Würfe von außen traf (Halbzeit 26:24 für Frankreich).

Die Franzosen kamen mit einem 10:2-Lauf stark aus der Kabine zurück. In der Zone nach wie vor unterlegen, benötigte Slowenien dringen Dreier und bekam sie durch Jaka Blazic und Bostjan Nachbar (42:39). Aber Tony Parker spielte ein großartiges Viertel, in dem er nicht nur 12 Punkte markierte, sondern seinen Gegenspielern Goran Dragic (mit 18 Punkten Sloweniens Topscorer) und Jaka Lakovic die dritten Fouls anhängte. Ein Buzzer-Dreier durch Domen Lorbek zum 50:45 sorgte in der letzten Viertelpause für neue Hoffnung in der Stozice-Arena, doch die Franzosen verteidigten ihre Führung im Schlussviertel sehr souverän und gewannen mit 27 Punkten von Tony Parker 72:62.

Spanien macht kurzen Prozess mit Serbien

Im ersten Viertelfinalspiel hatte zuvor Spanien sein Spiel gegen Serbien von der ersten Minute am dominiert. Angeführt von einem inspirierten Rudy Fernandez (13 Punkte im ersten Viertel) gingen die Spanier gleich 8:0 in Führung. An dem Verteidigungsbollwerk, das die Spanier um ihren Turm in der Schlacht, Marc Gasol herum aufbauten, verzweifelte sogar Serbiens Nationalcenter Nenad Krstic, den Trainer Dusan Ivkovic nach sechs punkt- und reboundlosen Minuten erst einmal vom Feld holte. Während die  Serbien im ersten Viertel bei elf Versuchen aus dem Feld nur einmal erfolgreich waren, gelang den Spaniern vorne nahezu alles (21:5 nach zehn Minuten).

Im zweiten Viertel übernahm bei den Spaniern Sergion Rodriguez dem Stab von Fernandez und erhöhte die spanische Führung mit 14 Punkten innerhalb von acht Minuten bis zur Halbzeit auf 48:23. In der 27. Minute stand es gar 69:29, der Rest war ein Schaulaufen, in dem die Spanier den Serben erlaubten, noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben (Endstand 90:60). Sergio Rodriguez war Spaniens Topscorer mit 22 Punkten, gefolgt von Rudy Fernandez mit 19 (4/4 Dreier). Für die Serben punkteten nur Danilo Andjusic und Rasko Katic (je 11 Zähler) am besten.

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