EuroBasket 2013: Litauen und Frankreich im Finale20. September 2013

Frankreich und Litauen bestreiten am Sonntag (21 Uhr) in Ljubljana das Finale um die Basketball-Europameisterschaft. Während die Franzosen mit einem großartigen Tony Parker (32 Punkte) am Freitag den Titelverteidiger Spanien in einem hochhklassigen Halbfinale mit 75:72 in die Knie zwang, qualifizierte sich Litauen mit einem 77:62 über Kroatien für das große Endspiel.

Die Spanier benötigten gegen Frankreich nicht einmal 30 Sekunden, um 4:0 in Führung zu gehen. Aber Tony Parker sorgte mit 8 Punkten in Folge für den Ausgleich (8:8). Wenig später verhalf „T.P.“ Frankreich zur ersten Führung (12:14), doch nach einem Alley oop von Sergio Rodriguez auf Rudy Fernandez führte Spanien zur ersten Viertelpause schon wieder 18:14. Ohne Fortune aus der Distanz (0/8 Dreier in der ersten Halbzeit) gerieten die Franzosen im zweiten Viertel nach spanischen Dreiern von Aguilar, Rodriguez und San Emeterio 31:18 ins Hintertreffen. Nach einem unsportlichen Foul von Boris Diaw erhöhte Spanien zur Halbzeit gar auf 34:20.

Zur Mitte des dritten Viertels erlöste Antoine Diot Frankreich endlich mit den ersten Dreiern (35:29). Spanien konterte eiskalt mit einem Alley oop von Rodriguez auf Fernandez, doch „Les Bleus“ verkürzten mit drei weiteren Dreiern durch Mickael Gelabale und Parker auf 46:43. Im vierten Viertel traf Boris Diaw seinen Dreier zum 52:51, aber auf der anderen Seite trafen auch Rodriguez und Fernandez (mit 17 Punkten Spaniens Topscorer) weiter hochprozentig (58:51). Nach Nicolas Batums erstem Dreier brachte Tony Parker Frankreich mit dem nächsten Distanztreffer 63:64 in Führung. Marc Gasol antwortete zum 65:64, aber Alexis Ajinca verwandelte nur einen Freiwurf und es ging mit 65:65 in die Verlängerung.

Zwei von Marc Gasol verwandelte Freiwürfe nach dem 5. Foul von Boris Diaw waren die einzigen Punkte der ersten dreieinhalb Overtime-Minuten, bevor ein Korbleger von Ajinca und vier Freiwürfe von Tony Parker Frankreich nach einer Reihe spanischer Fehler 67:71 in Führung brachten. Rodriguez verkürzte auf 69:71 und Diot markierte mit 24 Sekunden auf der Uhr mit Freiwürfen das 69:73. Nach einem And-One durch Rodriguez gab sich Diot jedoch an der Linie keine Blöße (72:75) und in den verbleibenden 18 Sekunden fanden die Spanier gegen die gut aufgestellte französische Defense nur noch einen misslungenen Notwurf durch Marc Gasol.

Litauen lässt Kroatien keine Chance, Ukraine fährt zur WM

Der weder von Damir Markota, noch von Dario Saric zu haltende Linas Kleiza machte mit 17 Punkten und 5 Rebounds in den ansonsten sehr ausgeglichenen ersten zwölf Minuten den Unterschied zugunsten Litauens gegen Kroatien aus (29:22). Eine vierminütige Verschnaufpause des litauischen Power Forwards genügte den Kroaten schon, um auf 31:31 auszugleichen, bevor Jonas Valanciunas und Mantas Kalnietis die Litauer zur Halbzeit wieder 40:37 in Führung brachten.

Jonas Maciulis war mit neun Punkten in Folge (zwei Dreier) Litauens Mann der ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel. Mantas Kalnietis und Renaldas Seibutis (alley oop nach Anspiel von Kleiza) erhöhten gegen die von der harten litauischen Defense entnervt in diesem Viertel nur 1/15 Würfe aus dem Feld auflegenden Kroaten auf 61:45. Auch im Schlussviertel gelang den Kroaten um Bojan Bogdanovic (15 Punkte) nur wenig und Litauen schaukelte den 77:62-Sieg mit Jonas Maciulis (23 Punkte), Linas Kleiza (22 Punkte und 11 Rebounds) und Mantas Kalnietis (18 Punkte) locker nach Hause.

Im zweiten Platzierungsspiel dieser EM hatte sich zuvor die Ukraine mit 66:58 über Italien für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Spanien qualifiziert. Für die vom US-Gastspieler Eugene Jeter (20 Punkte) angeführten Ukrainer, die bekanntlich die nächste Eurobasket 2015 ausrichten, ist das die erste WM-Teilnahme überhaupt. Die unterlegenen Italiener spielen am Samstag im Spiel um Platz sieben gegen Serbien um das letzte noch freie WM-Ticket.

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