Erste Eindrücke der DBB-Olympioniken3. August 2008

Nowitzki-Autogramme heiß begehrt – Trainingsspiel gegen Iran

Die Olympia-Herren des deutschen Basketball Bundes sind gut in Peking angekommen und haben sich bereits akklimatisiert. Nach der pünktlichen Landung des DBB-Fluges aus Frankfurt kam es bereits am Flughafen zu einigen Verzögerungen auf Grund des großen Faninteresses an Dirk Nowitzki. Der deutsche Basketballer reagierte auf die Fanmassen jedoch gewohnt gelassen und schrieb bereitwillig Autogramme. „Auch im Olympischen Dorf geht meist ein Raunen durch die Menge, wenn Dirk rein kommt. Aber es scheint allen in diesem großen Durcheinander sehr gut zu gefallen“, beschreibt Delegationsleiter Dr. Wolfgang Hilgert die Olympia-Atmosphäre.

Bereits gestern Abend bat Bundestrainer Dirk Bauermann die DBB-Herren zum ersten leichten Training. Dies fand jedoch noch nicht in der Olympia-Halle statt, sondern in einer kleineren Halle auf dem Gelände des Olympischen Dorfes. Heute Vormittag dann das erste Highlight für die deutschen Basketballer: zum ersten Mal trainierten sie in der Olympia-Halle. In der riesigen Wukesong Arena bekamen die 12 Olympioniken samt Betreuerstab die Dimensionen ihrer künftigen Spiele vor Augen geführt. Die Spielhalle des Olympischen Basketballturniers, in der 18.000 Zuschauer Platz finden, ist bereits seit Wochen ausverkauft.  

In den kommenden Tagen wird die Mannschaft täglich eine Trainingseinheit in der Olympia-Halle absolvieren. Zusätzlich findet Krafttraining im Olympischen Dorf statt. Am Donnerstag bestreiten die DBB-Herren um 13 Uhr (Ortszeit Peking) ein Trainingsspiel gegen die Nationalmannschaft des Iran.

Die Stimmung in der deutschen Delegation ist durchweg positiv; daran ändern auch heiße Temperaturen (35 Grad) und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit nichts. Das vieldiskutierte Problem der möglicherweise zu kleinen Betten scheint die deutschen Basketball-Herren nicht zu stören. Trotz der für die meisten Basketballer zu geringen Länge von 2,00 Metern verzichten die DBB-Herren auf eine Verlängerung ihrer Betten: „Die vorhandenen Bettverlängerung nutzen die Spieler lieber als Tisch für den Fernseher. Den gab es nämlich vorher nicht und der Fernseher stand auf dem Boden“, berichtet Hilgert.

Folgende Spieler teilen sich ein Zimmer im Olympischen Dorf:
Chris Kaman und Jan-Hendrik Jagla, Robert Garrett und Dirk Nowitzki, Pascal Roller und Konrad Wysocki, Philip Zwiener und Tim Ohlbrecht, Sven Schultze und Patrick Femerling, Steffen Hamann und Demond Greene.

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