Tagebuch EuroBasket 2013, Teil 139. September 2013

Mit diesem Eintrag endet das diesjährige EM-Tagebuch. Man kann sich sicher schönere letzte Einträge vorstellen, aber insgesamt hat es zumindest uns sehr viel Spaß gemacht, aus dem Kreise der Mannschaft zu berichten.

Heute möchte ich die letzten Äußerungen von DBB-Präsident Ingo Weiss und Bundestrainer Frank Menz bei den heutigen Mediengesprächen wiedergeben.

“Natürlich bin ich jetzt enttäuscht und ärgere mich auch. Aber wir haben immer gesagt, dass wir dieser Mannschaft Zeit geben müssen. Sie braucht Stabilität, und die kommt nicht von heute auf morgen. Bei der nächsten EM werden wir schon viel weiter sein. Wir waren immer nah dran. Frank Menz ist angetreten, um junge Spieler an das internationale Niveau heranzuführen, das macht er sehr gut. Die Experten sehen auch immer nur einen kleinen Ausschnitt seiner Arbeit. Frank ist natürlich ein anderer Typ als Dirk Bauermann oder Svetislav Pesic, aber er hat unser Vertrauen. Es hätte vieles anders laufen können, letztlich haben nur sieben oder acht Körbe gefehlt. Bei der EM 2015 erwarte ich dann Resultate, damit wir unseren Traum Rio 2016 erfüllen können. Ich möchte auch noch einmal betonen, dass unser Verhalten bezüglich unserer NBA-Spieler genau richtig war. Ich bin überzeugt davon, dass sie uns in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen. Auch Dirk Nowitzki hat sich nie aus der Nationalmannschaft abgemeldet und gestern gesagt, dass Rio für ihn ein großes Thema ist. Da ist also Einiges im Fluss. Wir werden künftig ein tolles Team haben mit Spielern, die jetzt auch hier sind, und mit Spielern, die jetzt nicht hier sind. Wir liegen weder am Boden noch stecken wir den Kopf in den Sand!” so Ingo Weiss.

“Wir waren hier sehr nahe dran, noch mehr Spiele zu gewinnen. Das war unser Ziel, daher sind wir jetzt enttäuscht. Aber ich bekomme ein sehr positives Feedback von meinen Trainerkollegen z. B. aus der Beko BBL, dass wir uns hier gut verkaufen. Die wissen wie ich, mit welchen Spielern wir hier spielen und sehen, wie wir Spieler entwickeln. Wir werden in den nächsten Jahren sicher eine andere Qualität haben mit zusätzlichen Spielern. Die Spieler, die hier sind, sehen jetzt ihre Grenzen und müssen selbst erleben, was es heißt, in der entscheidenden Phase Verantwortung übernehmen zu müssen. Das wird sich auszahlen, denn das Konzept greift und ist eine gute Basis für die Zukunft. Wir machen hier, was wir basketballerisch können. Es fehlt an Klasse, Erfahrung und Athletik, aber die Spieler geben alles. Wenn sie dann feststellen, dass es nicht reicht, ist das natürlich extrem frustrierend, doch die Köpfe hängen lassen sie immer nur ganz kurz. Wir haben einen langen Weg vor uns und können nicht zaubern. Heute wollen wir stolz sein und gegen Israel unseren bestmöglichen Basketball spielen”, meinte Frank Menz.

Und jetzt die letzten Fotoeindrücke:

Die Fans standen wirklich immer und bedingungslos hinter uns. Dafür einen herzlichen Dank! (Foto oben)

Der Raum kurz vor dem Teammeeting vor dem Spiel.

Wir sagen DANKE und AUF WIEDERSEHEN!!!

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