EM-Quali Herren: Halbzeitbilanz18. August 2014

Zur Halbzeit der EM-Qualifikation der Herren bieten wir Ihnen heute eine kleine Zwischenbilanz an. Es hat durchaus schon einige Überraschungen gegeben, Favoriten sind ins Straucheln gekommen und einige auch gefallen. Aber der Reihe nach:

In der Dreiergruppe A treffen Bosnien-Herzegowina, Großbritannien und Island aufeinander. Die Bosnier führen nach zwei recht klaren Siegen in Großbritannien und zuhause gegen Island mit 2:0-Siegen, das war erwartet worden. Aber dass die Isländer vor eigenem Publikum mit 83:70 gegen die Briten gewinnen, darf man sicher als Überraschung werten. So behauptet Island vor den Rückspielen Gruppenplatz 2, der ja zur Qualifikation reichen kann.

Spannend geht es in Gruppe B zu, wo ein Trio mit Israel, Montenegro und der Niederlande mit jeweils 2:1-Siegen vorne steht. Bulgarien ist mit einer 0:3-Bilanz bereits abgeschlagen und hat kaum noch Chancen, während die Rückspiele der Top 3 eine Menge Brinsanz bieten. Am meisten Aufsehen erregte der 65:60-Erfolg der Niederländer in Montenegro.

Ein ähnliches Bild gibt es in Gruppe C mit der deutschen Mannschaft (Foto Dennis Schröder). Die weist zur Halbzeit ebenso wie Polen und Österreich eine 2:1-Bilanz auf, während Luxemburg bereits abgeschlagen ist. Eine Riesenüberraschung war dabei der gestrige 83:81-Erfolg der Österreicher gegen Polen, der den mühsam erkämpften Erfolg der DBB-Auswahl in Österreich zumindest ein klein wenig relativiert. Eine Vorentscheidung in der Gruppe fällt am kommenden Mittwoch um 20.00 Uhr im Telekom Dome Bonn, wenn Deutschland die 67:68-Niederlage vom Hinspiel in Polen wettmachen möchte (live auf EinsPlus).

Einen überwiegend “normalen” Verlauf nahmen die Spiele in der Gruppe D, in der Mazedonien (3:0) vor Belgien (2:1), Weißrussland (1:2) und Dänemark (0:3) führt. Knapp ging es zu beim “Spitzenspiel”, das Mazedonien daheim gegen Belgien nur knapp mit 76:73 für sich entscheiden konnte. In Gruppe E gibt es wieder drei Führende mit jeweils 2:1-Siegen: die Tschechische Republik, Ungarn und Georgien, die allesamt gegen Portugal (0:3) gewannen, wenngleich Georgien mit 91:90 nur hauchdünn.

Gruppe F wird angeführt von den Letten, die schon beim Supercup einen starken Eindruck hinterließen (3:0). Es folgen Rumänien (2:1) und Schweden (1:2) vor der Slowakischen Republik (0:3). Schweden tut sich ohne seine NBA-Profis sehr schwer und muss ernsthaft um die EM-Teilnahme bangen. In erster Linie auf das Rückspiel gegen Rumänien vor eigenem Publikum wird es ankommen (Hinspiel 77:72 für die Rumänen).

Für die bisher wohl größte Überraschung sorgte in der Gruppe G die Schweiz, die im ersten Spiel der Dreiergruppe zuhause gegen Russland gewinnen konnte. Nach zeitweiliger Führung von mehr als 20 Punkten siegte man am Ende mit 79:77 und stürzte die Russen in große Bedrängnis. Aus der konnten die sich auch im Heimspiel gegen Italien (63:65) nicht befreien. “Standesgemäß” war dann der 90:60-Erfolg der Italiener gegen die Schweiz. Vor den Rückspielen stehen die Russen also unter großem Druck und sollten beide Spiel gewinnen, um nicht die fest eingeplante EM-Teilnahme zu verpassen.

Tabellen, Statistiken, alle Gruppenergebnisse und weitere Informationen unter diesem Link

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