EM-Quali: DBB-Team betreibt Werbung für Polen-Spiel17. August 2014

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft hat mit einem klaren Erfolg gegen Luxemburg Werbung für das wohl gruppenentscheidende Spiel gegen Polen am Mittwoch in Bonn (20.00 Uhr, live auf EinsPlus) gemacht. Nach dem schwachen Auftritt in Österreich, als man nur knapp an einer Blamage vorbei schlitterte, gab es dieses Mal keine Probleme: in der Arena Trier siegte Deutschland mit 109:49 (29:17, 26:18, 27:5, 27:9). Lucca Staiger, Karsten Tadda, Andreas Seiferth, Elias Harris und Maik Zirbes erzielten dabei die meisten Punkte für Deutschland (je 12).

Bundestrainer Emir Mutapcic, der heute auf Maximilian Kleber verzichtete, schickte mit Heiko Schaffartzik, Akeem Vargas, Robin Benzing (Foto), Elias Harris und Maik Zirbes eine leicht veränderte Erste Fünf aufs Parkett. Vor 3.500 Zuschauern zeigte sich schnell, dass die ING-DiBa-Korbjäger gewillt waren, den Eindruck vom Österreichspiel wettzumachen. Aber Luxemburg wehrte sich in den Anfangsminuten energisch, spielte gänzlich unbeschwert auf und lag nach drei Minuten sogar vorne (7:9). Erst langsam fand Deutschland ins Spiel, konnte die flinken Luxemburger jetzt besser kontrollieren (24:14, 8. Min., Dreier Karsten Tadda). Die körperlich unterlegenen Gegenspieler variierten geschickt zwischen Bewegungen zum Korb oder Würfen von der Dreierlinie.

Dennis Schröder eröffnete das zweite Viertel mit einem Dunking und einem Assist für einen Staiger-Dreier (34:17, 11. Min.). Jetzt dominierte die DBB-Auswahl eindeutig und präsentierte dem Publikum den ein oder anderen Leckerbissen (43:20, 14. Min., zwei Dunkings Harris). Luxemburg hatte zunehmend weniger entgegenzusetzen, rannte aber unverdrossen weiter an und durfte sich über einzelne sehr gelungene Szenen freuen (47:25, 17. Min.), wenn die deutsche Defense allzu nachlässig agierte. Eklatant war allerdings der Vorteil der Deutschen bei den Rebounds (20:4 zu diesem Zeitpunkt). Doch bis zum Seitenwechsel wurde der deutsche Vorsprung nicht mehr größer (55:35).

Minutenlang keine Kompromisse machte das DBB-Team dann zu Beginn des dritten Viertels. Gegen die wechselnde luxemburgische Verteidigung agierte man geduldig und treffsicher (65:35, 24. Min.), außerdem holte man sich nahezu jeden Rebound. Man merkte dem Mutapcic-Team an, dass es sich auf diesem Vorsprung nicht ausruhen wollte. Unvermindert hoch hielt man das Tempo und die Würfe fielen in diesen Minuten gnadenlos in den gegnerischen Korb (75:38, 27. Min.). Lediglich fünf Punkte wurden dem Gegner in diesem Viertel gestattet (82:40).

Alle deutschen Spieler trugen sich in die Korbschützenliste ein und erhielten sehr gleichmäßige Spielzeit. Die spektakulärste Szene des Spieles gelang Dennis Schröder und Daniel Theis (Foto re.) nach 31 Minuten mit einem ihrer berühmt-berüchtigten “alley oops”. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann der 100. Punkt für die Deutschen fallen würde. Es dauerte aber dann doch bis zur 37. Minute, als Bastian Doreth per Dreier zum 100:44 traf.

“Ich bin zufrieden mit unserer Einstellung, wir waren nur wenige Minuten unkonzentriert. Einiges war heute gut, zum Beispiel die Defense eins gegen eins oder die Rebounds. Aber wir haben auch zu viele Ballverluste gehabt und einige Male den Fastbreak nicht gut gestoppt. Gegen Polen müssen wir uns noch besser konzentrieren”, forderte der Bundestrainer.

Für Deutschland spielten:
Akeem Vargas (ALBA Berlin, 5), Heiko Schaffartzik (FC Bayern München, 9), Karsten Tadda (Brose Baskets Bamberg, 12), Lucca Staiger (FC Bayern München, 12), Robin Benzing (FC Bayern München, 6), Bastian Doreth (Artland Dragons, 3), Andreas Seiferth (Artland Dragons, 12), Elias Harris (Brose Baskets Bamberg, 12), Daniel Theis (Brose Baskets Bamberg, 6), Dennis Schröder (Atlanta Hawks/USA, 9), Johannes Voigtmann (FRAPORT SKYLINERS, 9), Maik Zirbes (Roter Stern Belgrad, 12).

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