Dirk Bauermann über das DBB-Team ohne Nowitzki17. August 2004

Last und Freude auf mehreren Schultern
Beim E.ON Bayern Basketball-Supercup vom 20.-22. August 2004 im FORUM Bamberg trifft die deutsche Basketball-Nationalmannschaft auf die europäischen Spitzenteams aus Frankreich, Lettland und der Türkei. Die fränkischen Basketball-Fans dürfen spannende und hochklassige Spiele erwarten, denn Bundestrainer Dirk Bauermann hält das Teilnehmerfeld für sehr attraktiv: „Über Frankreich und die Türkei muss man nicht viel sagen. Die verfügen über Top-Niveau und werden uns voll fordern. Auch Lettland hat viele interessante Spieler im Kader und ist immer ein unberechenbarer Gegner.“

Noch mehr als bisher werde es auf eine funktionierende deutsche Defense ankommen. „Ohne Dirk Nowitzki sind wir darauf angewiesen, sehr aggressiv zu verteidigen und durch unsere Schnelligkeit zu möglichst vielen einfachen Punkten zu kommen“, gibt Bauermann die Marschroute vor. „Last und Freude des Punktemachens“ werde auf mehreren Schultern verteilt. „Ich denke sogar, dass es für einige Spieler gut sein wird, mehr Verantwortung zu übernehmen und mehr ins Rampenlicht zu treten. Wir werden auf jeden Fall das Beste daraus machen“, so der engagierte Coach weiter.

Die Stimmung im deutschen Team sei trotz des Fehlens ihres NBA-Stars bestens, Unterkunft und Betreuung in Bamberg ebenfalls. „Wir haben hier schon sehr gut trainiert, ich bin zuversichtlich.“ Den erneuten Ausfall von Playmaker Mithat Demirel (Schwellung im Knie) bezeichnet Dirk Bauermann als „massiven Rückschlag“, der die Möglichkeit eines Comebacks vor der EM-Qualifikation immer schwieriger gestalte. „Das tut uns natürlich weh, aber Misan Nikagbatse, Denis Wucherer und Johannes Herber können und werden die Lücke füllen.“

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