DBB-Herren mit klarem Sieg gegen Bosnien-Herzegowina2. September 2005

Morgen im Wunschfinale gegen Spanien

Die deutsche A-Nationalmannschaft hat beim Turnier in Valencia/Spanien das Finale am morgigen Samstag erreicht (19.00 Uhr). Gegen Bosnien-Herzegowina siegte das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann in Castellon mit 81:58 (26:12, 21:16, 14:16, 20:14). Gegner im Finale sind die Spanier, die ihrerseits die Ukraine mit 82:49 (45:24) aus der Halle fegten.

Schon im 1. Viertel legten die ING-DiBa-Korbjäger den Grundstein zum klaren Erfolg. Eine sehr starke Defense schränkte den Gegner nahezu vollständig ein, während die Verteidigung der Bosnier zunächst überhaupt kein Mittel gegen einen stark beginnenden Dirk Nowitzki fand. Auch in den zweiten zehn Minuten behauptete die DBB-Auswahl den Vorsprung, so dass zum Seitenwechsel kaum einer der 3.800 Zuschauer mehr an eine Wende glaubte.

Zwar erlaubte sich das deutsche Team im 3. Viertel einige Schwächen, verlor den Spielabschnitt sogar, ohne dem Gegner aber Chancen auf ein Comneback zu gewähren. EM-Teilnehmer Bosnien-Herzegowina trat mit dem kompletten, bereits nominierten EM-Kader an, konnte die deutsche Mannschaft aber nicht gefährden. Deutlich stärker als beim Supercup in Braunschweig trumpften Robert Garrett und Denis Wucherer auf, auch der „reaktivierte“ Misan Nikagbatse reihte sich nahtlos ins deutsche Team ein. Wegen Fieber war Johannes Herber nicht mit nach Valencia gereist, soll aber wie auch Patrick Femerling und eventuell sogar Mithat Demirel zum Akropolis-Turnier kommende Woche in Athen zum deutschen Team stoßen.

„Wir haben sehr mannschaftsdienlich agiert, aber auch konsequent unsere Chancen gesucht. Jetzt gibt es morgen in Valencia das Wunschfinale gegen Spanien, auf das wir sehr gespannt sind“, lautete der erste Kommentar nach dem Spiel von DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt. Starke Wurfquoten hatte die DBB-Auswahl zu verzeichnen. 54 Prozent der Zweipunktewürfe fanden ihr Ziel (20/37), sehr gute 48 Prozent bei den Dreiern (11/23) und perfekte 100 Prozent bei den allerdings wenigen Freiwürfen (8/8). Deutliche Vorteile hatte Deutschland auch bei den Rebounds (31:19).

Deutschland
Stephen Arigbabu (Foto, letzter Verein: Roseto Basket/Italien, 4), Robert Garrett (letzter Verein: Navigo.it Teramo/Italien, 12), Demond Greene (ALBA Berlin, 9), Robert Maras (letzter Verein: CSF Sevilla/Spanien, 2), Misan Nikagbatse (Vertical Vision Cantu/Italien, 4), Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks/USA, 23), Ademola Okulaja (letzter Verein: Pamesa Valencia, 3), Marko Pesic (letzter Verein: RheinEnergie Köln, 2), Pascal Roller (Deutsche Bank Skyliners, 3), Sven Schultze (Armani Mailand/Italien, 8), Denis Wucherer (BC Telindus Oostende/Belgien, 11).

Scouting

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