DBB-Herren: Im Angriff klappte nichts2. September 2004

Niederlage gegen Russland
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Herren ist beim „Worl Cup“ in Istanbul auf dem 4. Platz gelandet. Das abschließende Spiel gegen Russland ging mit 48:66 (15:19, 17:18, 9:14, 7:15) verloren.

Schon in der noch „relativ normalen“ (DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt) ersten Hälfte wurde deutlich, dass ein Erfolg an diesem Tag kaum zu realisieren sein würde. Zu schwach die deutsche Wurfquote (gesamt 33 Prozent, 1/9 von der Dreierlinie,11/21 Freiwürfe), zu schwach auch das Reboundverhalten (36:27 für die Russen).

Nach dem Seitenwechsel ging dann beim deutschen Team, in dem kein Spieler zweistellig punktete, im Angriff nichts mehr zusammen. Dennoch versuchte man bis zum Ende der Partie alles, um noch eine Wende zu schaffen. „Heute wollte im Angriff einfach überhaupt nichts klappen. Wir haben uns aber nicht hängen lassen, das beweisen die wenigen Gegenpunkte. Das Team war wohl etwas verkrampft, weil es unbedingt die Niederlage gegen Slowenien wettmachen wollte. Jetzt haben wir ein bisschen Zeit auszuruhen und starten dann verstärkt und mit Volldampf in die EM-Qualifikation“, war Bundestrainer Dirk Bauermann anschließend weit davon entfernt zu resignieren.

Für Deutschland spielten:
Demond Greene (7), Robert Garrett (Foto, 8), Denis Wucherer (6), Steffen Hamann (2), Misan Nikagbatse, Stefano Garris (7), Stephen Arigbabu (8), Patrick Femerling (6), Dirk Mädrich, Johannes Herber, Jan Jagla (4), Branko Klepac.

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