DBB-Herren gewinnen auch ihr zweites Spiel20. August 2006

WM in Japan: 80:56-Erfolg gegen Neuseeland

Die deutsche Nationalmannschaft bleibt bei der Weltmeisterschaft in Japan weiterhin auf der Erfolgsspur. Mit 80:56 (21:11, 17:6, 26:24, 16:15) gewann das DBB-Team gegen Neuseeland auch sein zweites Spiel. Die Mannschaft von Dirk Bauermann kontrollierte die Partie von Beginn an. Sie überzeugte durch eine aggressive Verteidigung und eine gute Trefferquote aus der Distanz.

Wie schon beim Auftaktspiel gegen Japan starteten die DBB-Herren sehr gut in die Partie. Diesmal stand jedoch nicht Dirk Nowitzki sondern ein anderer im Mittelpunkt. Demond Greene (Foto) spielte ein starkes 1. Viertel und erzielte insgesamt acht Punkte in den ersten zehn Minuten. Beim Stand von 9:7 (3. Min) war das Spiel noch ausgeglichen. Doch dann brachte Greene seine Mannschaft durch einen Treffer jenseits der 3-Punkte-Linie mit 12:7 in Führung. Es folgte ein wahrer Dreier-Reigen: Dirk Nowitzki (mit seinen einzigen Punkten in der 1. Halbzeit), Pascal Roller und Robert Garret trafen jeweils und erhöhten den Vorsprung auf zwölf Punkte (21:9, 9. Min).

Letzterer stellte die Verteidigung von Neuseeland auch im 2. Viertel vor große Probleme. Robert Garret war nicht mehr zu stoppen. Er nutzte die Lücken in der Zonenverteidigung der Neuseeländer gut aus und traf drei 3-Punkte-Würfe innerhalb kürzester Zeit. Die Mannschaft von Coach Dirk Bauermann konzentrierte sich auf ihre Distanzwürfe und suchte nur selten den Weg zum Korb. Bezeichnend hierfür: Während der gesamten 1. Halbzeit standen die ING-DiBa-Korbjäger nicht einmal an der Freiwurflinie.
Die Treffsicherheit aus der Distanz (insgesamt zehn Dreier in der 1. Halbzeit) und eine gute Defense ließen den Neuseeländern keine Chance. Sie hatten in der Offensive keine Ideen und wirkten phasenweise hilflos gegen die aggressive Mann-Verteidigung des deutschen Teams.

Nach der Pause kamen die Neuseeländer besser ins Spiel. Besonders Aufbauspieler Kirk Penny bewies nun seine Qualitäten und konnte einige Glanzpunkte setzten. Neuseeland stellte auf eine Mann-Verteidigung um, so dass Nowitzki und Co. weniger Freiräume beim Wurf hatten. Die deutsche Führung blieb jedoch konstant bei 20 Punkten. Zum einen wurden die Freiwürfe, die dem DBB-Team durch die aggressivere Verteidigung der Neuseeländer jetzt zugesprochen wurden, sicher verwandelt (9/11 im 3. Viertel). Zum anderen bewies nun Johannes Herber ein sicheres Händchen aus der Distanz und versenkte zwei weitere Dreier.

Im letzten Spielabschnitt hatte Dirk Bauermann die Möglichkeit noch einmal fleißig durchzuwechseln, wodurch der Spielrhythmus ein wenig verloren ging. Die Partie wurde phasenweise etwas konfus. Es ging rauf und runter und beide Mannschaften suchten immer mehr den schnellen Abschluss. Am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr, die ING-DiBa-Korbjäger waren nach wie vor das bessere Team. Demond Greene erhöhte sein Punktekonto durch einen weiteren Dreier auf 18 und war somit der beste Werfer des Spiels. Insgesamt erzielte das DBB-Team 16 Dreier und war auch bei den Rebounds klar überlegen (44:24)

Deutschland:

Mithat Demirel 2, Ademola Okulaja 4, Sven Schultze 5, Robert Garrett 14, Steffen Hamann 5, Demond Greene/ Foto 18, Pascal Roller 9, Patrick Femerling 2, Dirk Nowitzki 11, Jan-Hendrik Jagla 4, Guido Grünheid, Johannes Herber 6.


Scouting

Alle weiteren Informationen wie Ergebnisse, Statistiken oder Stimmen unter www.fiba2006.com 

 

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