DBB-Herren gewinnen gegen Georgien27. August 2005

Starke Vorstellung – Morgen Endspiel gegen Griechenland

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft hat ihr 2. Spiel beim Basketball-Supercup in der Braunschweiger Volkswagen Halle gegen Georgien mit 88:54 (24:8, 19:17, 23:12, 22:17). Damit dürfte es morgen gegen Griechenland zu einem echten Endspiel um den Turniersieg kommen, da man einen Erfolg der Griechen gegen Weißrussland erwarten darf.

Pascal Roller, Demond Greene, Ademola Okulaja, Dirk Nowitzki (Foto) und Robert Maras bildeten die 1. Fünf der DBB-Auswahl, in der Marko Pesic geschont wurde (Adduktoren-Probleme). Maras begann mit vier Punkten in Serie, Okulaja erhöhte auf 6:0 (2. Min.), das deutsche Team wirkte deutlich wacher als im 1. Spiel. Georgien bot dieses Mal NBA-Profi Nikoloz Tskitishvili auf, brauchte jedoch mehr als fünf Minuten, bis die ersten Punkte für die Gäste notiert wurden (11:2). Ein zu Beginn bärenstarker Robert Maras und ein ebenfalls starker Ademola Okulaja dominierten in der deutschen Offensive, in der Dirk Nowitzki anfangs keine Rolle spielte (16:5, 6. Min.). Seine ersten beiden Punkte wurden zum 18:6 nach acht Minuten notiert. Viel mehr Selbstvertrauen, viel mehr Spielfreude, viel mehr Druck auf den gegnerischen Korb von allen Spielern … diese Beobachtungen auf deutscher Seite freuten die 3.500 Zuschauer. 

Deutschland blieb auch im 2. Viertel klar dominierend (30:14, 13. Min.), die starke Defense ließ die noch am Vortag so starken Georgier kaum zur Entfaltung kommen. Beim 35:16 nach 15 Minuten bahnte sich eine empfindliche Schlappe für die Osteuropäer an. Doch dann zeigten sie einige Minuten lang, warum Experten sie als künftige Basketball-Großmacht betrachten, ohne jedoch den deutschen Vorsprung verkleinern zu können. Dann dunkte Dirk Nowitzki zum 39:21, der erneut sehr energische Sven Schultze traf zum 41:21 (18. Min.). Zum Seitenwechsel schien die Begegnung entschieden.

Ein toller Spielzug mit einem finalen „Tunnel“ von Denis Wucherer auf Demond Greene führte zum 50:27 und zum bis dato höchsten Vorsprung der ING-DiBa-Korbjäger (23. Min.), dann traf Greene per Dreier zum 53:27, kurz später zum 55:27 (25. Min.). Georgien fand weiterhin nur wenig Mittel gegen die deutsche Verteidigung. Möglicherweise hatte die Androhung abendlichen Trainings im Falle einer schlechten Leistung Wunder gewirkt. Beim Stand von 57:32 wurden erstmals Robert Garrett und Gerrit Terdenge eingewechselt. Bundestrainer Dirk Bauermann experimentierte und ließ sein Team längere Zeit mit Zonenverteidigung spielen.

Auch im Schlussabschnitt funktionierte das deutsche Spiel, Sven Schultze und Robert Garrett versenkten Dreier zum 72:39 (34. Min.). Egal, in welcher Formation die deutsche Mannschaft auch agierte, sie blieb überlegen und machte viel Hoffnung auf die kommenden Spiele.

Deutschland:
Stephen Arigbabu (letzter Verein Roseto Basket/Italien, 2), Demond Greene (ALBA Berlin, 16), Robert Maras (letzter Verein CSF Sevilla/Spanien, 8), Gerrit Terdenge (Gießen 46ers, 4), Pascal Roller (Deutsche Bank Skyliners), Sven Schultze (Armani Mailand/Italien, 12), Denis Wucherer (letzter Verein Benetton Treviso/Italien, 10), Robert Garrett (letzter Verein Navigo.it Teramo/Italien, 8),  Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks, 15), Johannes Herber (West Virginia University, 3), Ademola Okulaja (letzter Verein Pamesa Valencia, 10), Mithat Demirel (letzter Verein ALBA Berlin).

Scouting 

Stimmen

Ademola Okulaja:
Wir kannten den gestrigen Gegner überhaupt nicht, deshalb waren wir nicht so gut. Heute waren wir viel aggressiver und intensiver. Jetzt müssen die physische starken Gegner kommen, die uns hundertprozentig fordern. Bei mir geht es von Tag zu Tag besser, ich will es aber nicht übertreiben.

Dirk Bauermann:
Heute sind wir viel besser ins Spiel gekommen und haben den Georgiern schnell den Schneid abgekauft. Wir waren defensiv und offensiv mutiger und konnten uns schnell deutlich absetzen. Wir haben gut miteinander gespielt, das war deutlich besser als gestern. Jetzt kommen die härteren und engeren Spiele wie morgen gegen Griechenland gerade richtig.

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