DBB-Herren gegen Serbien und Montenegro mit bester Turnierleistung7. September 2005

Patrick Femerling spielt 18 Minuten – Auch Ademola Okulaja ist wieder mit von der Partie
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat ihr abschließendes Spiel beim Akropolis-Turnier in Athen verloren, bot aber dennoch die beste Turnierleistung. Gegen Weltmeister Serbien und Montenegro unterlag die deutsche Mannschaft mit 60:70 (10:19, 21:15, 18:21, 11:15). Nun steht vor der Europameisterschaft in Serbien und Montenegro (16.-25. September) noch ein letzter Härtetest am kommenden Sonntag in der Hamburger Color Line Arena gegen EM-Teilnehmer Bosnien-Herzegowina auf dem Programm (ab 14.15 Uhr live im DSF, Vorschau folgt morgen). Am Freitag, 16. September 2005, folgt dann das erste EM-Vorrundenspiel in Vrsac gegen Italien (live im DSF).

Die Nachricht des Tages aus deutscher Sicht war aber nicht das Ergebnis der Partie, sondern die Tatsache, dass zwei ganz wichtige Akteure wieder mit von der Partie waren. Patrick Femerling (Foto) feierte ein 18-minütiges Comeback, nachdem er sich nach dem Spiel gegen die Niederlande am 19.8. in Quakenbrück am Knie hatte operieren lassen müssen. Und auch Ademola Okulaja hatte mit neuerlichen Kniebeschwerden die ersten beiden Spiele in Athen aussetzen müssen, war gegen Serbien und Montenegro aber wieder 21 Minuten mit dabei.

Mit den beiden Leistungsträgern hatte die deutsche Mannschaft von Beginn an viel mehr “Präsenz auf dem Feld”, wie es DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt schon zur Halbzeit ausdrückte. Dennoch verloren die ING-DiBa-Korbjäger das Spiel bereits in den ersten Minuten, als Serbien und Montenegro um die starken NBA-Profis Igor Rakocevic (17), Nenad Krstic (15) und VLadimir Radmanovic (9) etwas wegziehen konnte. Anschließend war die Begegnung völlig ausgeglichen auf ordentlichem Niveau. Nach dem Seitenwechsel und noch in der Schlussphase kam die DBB-Auswahl mehrmals bis auf sechs Punkte heran und hatte Ballbesitz. Doch dann verließ die deutschen Spieler das Wurfglück, sodass die Serben zum Erfolg kamen. Auffallend im deutschen Spiel war, dass durch das Mitwirken von Patrick Femerling und Ademola Okulaja nicht mehr alle Offensiv-Last auf den Schultern von Dirk Nowitzki lag.

“Das war unsere beste Leistung im Turnier. Wir haben erstmals so Defense gespielt, wie wir uns das vorstellen. Patrick Femerling und Ademola Okulaja mit ihrer Erfahrung helfen uns sehr und machen einen großen Unterschied aus. Beide haben sich ganz gut bewegt. Bei Ademola muss man jetzt sicher abwarten, wieviel Pause er benötigt, ob sein Knie die Belastung gut verkraftet hat. Patrick ist alleine durch seine Präsenz einer der besten defensiven Center in Europa und auch im Angriff eine wichtige Option. Heute haben aber auch Stephen Arigbabu und Robert Maras gut verteidigt. Überhaupt haben sich alle Spieler gesteigert, das ist nach dem 5. Spiel in sechs Tagen sicher ein gutes Zeichen, auch von der Einstellung her”, war Bundestrainer Dirk Bauermann nach dem Spiel durchaus positiv gestimmt.

Deutschland
Stephen Arigbabu (ALBA Berlin, 3), Robert Garrett (letzter Verein: Navigo.it Teramo/Italien), Demond Greene (ALBA Berlin, 7), Robert Maras (letzter Verein: CSF Sevilla/Spanien, 2), Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks/USA, 14), Marko Pesic (letzter Verein: RheinEnergie Köln, 4), Pascal Roller (Deutsche Bank Skyliners, 13), Sven Schultze (Armani Mailand/Italien, 1), Denis Wucherer (BC Telindus Oostende/Belgien, 7), Johannes Herber (West Virginia University), Patrick Femerling (Panathinakos Athen, 4), Ademola Okulaja (letzter Verein: Pamesa Valencia/Spanien, 5).

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