Dallas reicht eine 12-Punkte-Führung im 4. Viertel nicht – 96:9814. Juni 2006

Nowitzki spielt stark, verwirft aber einen wichtigen Freiwurf

Quelle: sport1.de

Die Miami Heat haben das NBA-Finale wieder spannend gemacht. Auch, weil die Dallas Mavericks Spiel 3 im letzten Viertel noch selbst aus der Hand gaben. Nach drei Spielabschnitten führte das Team aus Texas noch mit 77:68, Dirk Nowitzki und Co. waren auf dem besten Weg zur Vorentscheidung, nachdem schon die beiden Auftaktspiele in Dallas gewonnen wurden. Doch Miami gab sich nicht geschlagen und drehte die Partie zu seinen Gunsten. Damit verkürzten die Heat in der Serie „Best-of-Seven“ auf 1:2. Das nächste Spiel findet in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (3.00 Uhr) erneut in Miami statt. 

Den Hauptanteil an diesem beeindruckenden Comeback hatte Dwyane Wade. Der Guard kam auf bärenstarke 42 Punkte und komplettierte sein „Double-Double“ mit 13 Rebounds. Zweitbester Scorer für Miami war Star-Center Shaquille O’Neal (16 Zähler, elf Rebounds, fünf Assists). Auch Dirk Nowitzki spielte stark und war Topscorer seines Teams. Der Power Forward erzielte 30 Punkte und holte sich sieben Rebounds. Josh Howard markierte 21 Zähler und fünf Rebounds.

In der Anfangsphase aber war Miami das Team, das den Ton angab und aufs Tempo drückte. Mit einer klaren 29:21-Führung wurden die ersten zwölf Minuten abgeschlossen. Im zweiten Viertel kam Dallas bis auf einen Punkt heran, doch Miami übernahm am Ende wieder das Kommando. Mit einer 52:43-Führung ging es in die Halbzeit. Dallas legte im dritten Viertel los wie die Feuerwehr und nach einem 12:2-Run gingen sie mit 55:54 in Führung. Nowitzki und Howard übernahmen das Kommando und alles sprach schon für die Mavs. Als noch 8:36 Minuten im letzten Abschnitt zu spielen waren, führten die Texaner sogar mit zwölf Punkten (83:71). Doch Miami kam zurück ins Spiel und in den letzten 62 Sekunden überschlugen sich die Ereignisse.

Erst brachte Udonis Haslem die Heat mit zwei Freiwürfen in Front (94:93). 33 Sekunden vor Schluss war aber nach einem Layup von Devin Harris wieder alles offen (95:95). Dann kam der große Auftritt von Gary Payton. Der Routinier erzielte mit einem Sprungwurf neun Sekunden vor Ultimo seine einzigen zwei Punkte des Spiels (97:95). Nowitzki hatte danach die Chance zum Ausgleich, versenkte aber nur einen seiner zwei Freiwürfe und wurde zur tragischen Figur. Der Schlusspunkt gehörte dann mit einem weiteren Wurf von der Linie dem Mann des Tages, Dwyane Wade.

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