Chris Kaman kann für Deutschland spielen!2. Juli 2008

Center verstärkt ab sofort das DBB-Team

Große Freude im Lager der deutschen Basketball-Nationalmannschaft: Chris Kaman hat einen deutschen Pass! Soeben nahm er auf dem deutschen Konsulat in Los Angeles seinen Personalausweis entgegen. Damit sind die monatelangen Bemühungen des Athleten mit deutschen Wurzeln und des Deutschen Basketball Bundes um die Einbürgerung von Erfolg gekrönt. Wichtig für die positive Entscheidung war das eindeutige Bekenntnis von Chris Kaman, zukünftig nur für die deutsche Nationalmannschaft spielen zu wollen und seinen Wohnsitz in Deutschland zu begründen. „Ein besonderer Dank gilt Innenminister Wolfgang Schäuble, der aus überragenden sportfachlichen Erwägungen entschieden hat, dass die Einbürgerung vorgenommen werden konnte und dem Sport damit einen großen Dienst erwiesen hat“, so DBB-Präsident Ingo Weiss.

Kaman ist ab sofort für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt, da die Formalien mit dem Basketball-Weltverband FIBA bereits im Vorfeld geregelt wurden. Wann Kaman zur deutschen Mannschaft stoßen wird, klärt sich in den nächsten Tagen.

Chris Kaman ist 2,13 Meter groß und spielt als Center für die Los Angeles Clippers in der NBA. Und das sehr erfolgreich, zählt er doch mit seinen Statistiken von 15,7 Punkten, 12,7 Rebounds und 2,8 Blocks im Schnitt zu den dominierenden Akteuren unter den Körben der nordamerikanischen Profiliga. „Chris hat eine enorme Qualität und verstärkt unser Team sicher ganz erheblich. Wir werden jetzt in der Kürze der Zeit versuchen, ihn möglichst gut in das Team zu integrieren, damit er uns bei der Olympia-Qualifikation in Athen helfen kann“, so Bundestrainer Dirk Bauermann. Auch NBA-„Kollege“ Dirk Nowitzki zeigte seine Freude: „Super, das ist eine gute Nachricht. Mit Chris sind wir unter den Körben noch stärker.“

„Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Bemühungen gelohnt haben. Die deutschen Behörden haben alle Unterlagen sehr gründlich geprüft und sind zu diesem sehr erfreulichen Ergebnis gekommen“, meinte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes.

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