Basketball-Supercup: Griechenland – Slowenien4. Juli 2008

Partie erst in den Schlussminuten entschieden – Sehenswertes Spiel zweier Olympia-Kandidaten

Das erste Spiel des diesjährigen Basketball-Supercups in Bamberg hat Griechenland gegen Slowenien gewonnen. Die Spieler von Trainer Panagiotis Giannakis siegten mit 79:71 (20:21, 18:21, 23:18, 18:11):

Schnell entwickelte sich eine sehenswerte Partie mit hohem Tempo. Unter den Augen der deutschen Trainergarde bot die Partie ein sehr ansprechendes Niveau. Griechenland lag zunächst leicht in Front (18:12, 8. Min.). Doch schon kurz später wendeten die extrem leichtfüßigen Slowenen das Blatt (20:21, 10. Min.). Das mögliche Halbfinale bei der Olympia-Qualifikation blieb interessant, obwohl sich die favorisierten Griechen schwer mit den Slowenen taten. Allen voran Goran Dragic und NBA-Center Radoslav Nesterovic (Foto rechts), die für die eindrucksvollsten Aktionen bei den Slowenen sorgten (27:31, 14. Min.). Die Griechen setzten mit Perperoglu, Glyniadakis und Printezis ihre ganz junge Garde verstärkt ein. Zur Halbzeit hatten die Slowenen ihren leichten Vorsprung bewahrt (38:42).  

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Griechen erheblich entschlossener und gingen durch Spanoulis (Foto links) mit 48:47 in Führung (23. Min.). Auch das 4. Foul von Diamantidis konnte die Hellenen kaum irritieren, kam dafür doch der zweifache Euroleague-MVP Theodoros Papaloukas auf das Feld. Doch Slowenien ließ sich keineswegs abschütteln (58:58, 28. Min.), und nach 30 Minuten war noch rein gar nichts entschieden (61:60). Dann setzten scih die Griechen leicht ab (69:60, 34. Min.), auch weil die Slowenen Foulprobleme hatten und unerfahrene Spieler auf das Feld schicken mussten. In den letzten Minuten ließen sich die Griechen den frisch erspielten Vorsprung nicht mehr nehmen.

Für Griechenland spielten:
Theodoros Paploukas (Olympiakos Piräus, 3), Ioannis Bourousis (Olympiakos Piräus, 13), Nikolaos Zisis (CSKA Moskau, 8), Vasilios Spanoulis (Panathinaikos Athen, 8), Antonios Fotsis (Panathinaikos Athen, 17), Efstratios Perperoglu (Panathinaikos Athen, 4), Andreas Glyniadakis (Marousi Athen, 6), Dimitrios Diamantidis (Panathinaikos Athen, 11), Sofoklis Schortsanitis (Olympiakos Piräus, 2), Michail Pelekanos (Olympiakos Piräus), Dimitrios Tsaldaris (Aris Saloniki, 3), Georgios Printezis (Olympiakos Piräus, 4).

Für Slowenien spielten:
Zeljko Zagorac (Helios Domzale, 3), Jaka Lakovic (FC Barcelona, 6), Aleksandar Capin (Azovmash, 2), Sani Becirovic (Lottomatica Rom, 8), Raso Nesterovic (Toronto Raptors, 16), Goran Dragic (Tau Ceramica, 10), Uros Slokar (ohne Verein, 9), Nebosja Joksimovic (Hemofarm Vrsac, 5), Domen Lorbek (ohne Verein, 5), Dragis Drobnjak (ohne Verein, 2), Miha Zupan (Union Olimpija, 5), Jaka Klobucar (Union Olimpija), Emir Preldzic (Fenerbahce Istanbul).

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