Vor der EM-Quali: Interview mit Svenja Brunckhorst12. Februar 2016

Svenja Brunckhorst spielt seit nunmehr drei Jahren für die A-Nationalmannschaft, nachdem sie zuvor alle Nachwuchs-Nationalmannschaften des DBB durchlaufen hat. Das Wasserburger Eigengewächs zählt sowohl in ihrem Verein, beim Deutschen Abonnementmeister TSV Wasserburg, als auch im Nationalteam zu den absoluten Stützen. Grund genug, uns vor den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Luxemburg und Serbien einmal mit ihr zu unterhalten.

 

Svenja, Du hast mit gerade mal 24 Jahren viel Verantwortung im deutschen Aufbauspiel. Ist das eher eine Belastung oder passt Dir diese Rolle?
Mir passt das schon. Ich spiele nicht so viel Aufbau im Verein in dieser Saison, aber ich habe das schon in den letzten drei Saisons immer mal wieder gemacht und mache das eigentlich auch gerne. Ich habe mit der Verantwortung kein Problem.

 

Haltet Ihr als Nationalmannschaft auch abseits der Qualispiele Kontakt?
Natürlich sieht man sich immer bei den DBBL-Spielen wie jetzt am Wochenende gegen Herne. Ich bin mit Sunny (Sonja Greinacher – Anm. d. Red.) auf einem Zimmer bei der Nationalmannschaft, da freue ich mich natürlich, sie mal wieder persönlich zu treffen. Aber sonst hat man nicht mit allen Spielerinnen Kontakt. Wir haben eine Gruppe bei WhatsApp, in der wir manchmal was schreiben, zu Weihnachten oder zu Neujahr zum Beispiel, aber sonst ist es eher vereinzelt mit ein paar Leuten.

 

BrunckhorstSvenja2015vsSRB-250Was habt Ihr Euch für die beiden kommenden Spiele vorgenommen?
Es sind zwei Heimspiele. Von daher wollen wir natürlich wieder angreifen. Zwei Siege sind das Ziel, aber wir wissen auch ganz klar, dass wir im zweiten Spiel gegen Serbien spielen und dass das nicht gerade die einfachste Aufgabe ist. Luxemburg dürfen wir nicht unterschätzen, aber es ist ein Sieg fest eingeplant. Gegen Serbien müssen wir uns einfach besser verkaufen als beim letzten Mal. Es ist unser Heimspiel, es wird schwer, aber wir haben eine kleine Chance, und die sollten wir auf jeden Fall nutzen.

 

Du hast schon immer für Deutschland gespielt. Jetzt geht es vor eigenem Publikum in Wasserburg gegen den amtierenden Europameister Serbien. Ein besonderes Spiel?
Ja! Ich hatte noch nie ein Länderspiel in Wasserburg. Damals, 2010 oder 2011, war mal eins hier, da habe ich zugeschaut und war ganz begeistert. Vor den eigenen Fans, vor der Familie, vor Freunden … da werden eine ganze Menge Leute da sein und das macht es für mich noch einmal zu etwas ganz Besonderem.

 

Wie stehst Du zu der Planung mit der Damen-Nationalmannschaft: Verjüngung und dann ab 2019 wieder in Europa angreifen? Bist Du dabei?
Ja, auf jeden Fall! Man sieht es ja auch deutlich: Für diesen Lehrgang haben wir wieder vier neue Spielerinnen dabei: Ireti (Amojo – Anm. d. Red.) war ja beim letzten Mal verletzt und dann noch drei jüngere Spielerinnen (Levke Brodersen, Alina Hartmann, Kimberly Pohlmann – Anm. d. Red.). Ich glaube, es ist der richtige Weg. Wir müssen das ganz klar langfristig aufbauen und da müssen die jungen Spielerinnen so früh wie möglich herangeführt werden.

 

Tickets für die beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Luxemburg und Serbien gibt es im Vorverkauf unter https://www.eventimsports.de/ols/dbb. Der Vorverkauf für die Partie in Nördlingen endet mit dem heutigen Tag, für das Spiel in Serbien kann man noch bis zum Mittwoch, 17. Februar 2016, Tickets im Vorverkauf erwerben. Danach gibt es jeweils noch Tickets an den Abendkassen.

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