“Three in a row” für DBB-Damen15. Mai 2011

Dezimierte deutsche Mannschaft mit 56:49 gegen Bulgarien in Spiel drei der Testspielserie im Bundesleistungszentrum Kienbaum – Lea Mersch mit starker Vorstellung
Im dritten Test-Länderspiel gegen Bulgarien kam die deutsche Damen-Nationalmannschaft zum dritten Erfolg. Im Bundesleistungszentrum Kiebaum nahe Berlin siegte das Team von Bundestrainer Bastian Wernthaler gegen die Osteuropäerinnen mit 56:49 (16:12, 12:10, 13:15, 15:12). Eine glänzende Leistung zeigte Lea Mersch, die mit 17 Punkten auch Deutschlands erfolgreichste Korbschützin war.

Nach den Siegen in den ersten beiden Begegnungen (67:52, 64:60) trat der deutsche Coach nur mit zehn Spielerinnen an, da einige seiner Schützlinge wegen dringender Verpflichtungen fehlten (Tina Menz, Sarah Austmann, Svenja Greunke) und sich Anne Breitreiner eine leichte Bänderverletzung am Fuß zugezogen hatte. Bulgarien hatte sich offenbar viel vorgenommen und konterte den 2:4-Rückstand binnen zwei Minuten zu einer 10:4-Führung (4. Min.). Bis dahin hatten die DBB-Korbjägerinnen lediglich zwei von elf Würfen verwandeln können. Doch Romy Bär, Lea Mersch und Stephanie Wagner schlugen zurück, Deutschland lag nach acht Minuten wieder in Front (16:12). Dazu hatte auch der zu diesem Zeitpunkt deutliche Vorteil zugunsten der Deutschen bei den Rebounds beigetragen. 

Beide Mannschaften suchten auch im zweiten Viertel häufig vergeblich nach ihrem Wurfglück, der Spielstand blieb minutenlang unverändert. Birte Thimm handelte sich ebenso wie Bulgariens Todorova schnell drei Fouls ein und Wernthaler bat angesichts allzu erfolgloser Offensenbemühungen seiner Spielerinnen zu einer Auszeit. Lea Mersch erwies sich als erfolgreichste DBB-Akteurin in dieser Phase und traf zum 20:16 (14. Min.). Deutschland kontrollierte den Gegner jetzt (24:18, Dwyer, 16. Min.), aber insgesamt blieb die Partie auf einem recht bescheidenen Niveau. Die Wurfquoten von 10/30 (Deutschland) und 8/25 (Bulgarien) zu diesem Zeitpunkt brachten nur selten Zählbares auf die Anzeigetafel. Zum Seitenwechsel lagen die Gastgeberinnen mit 28:22 in Führung (Rebounds 23:12).

Mit etwas mehr Elan kamen die Gäste aus den Kabinen, verkürzten den Abstand (30:29, 23. Min.) und wollten sich offensichtlich nicht so leicht zum dritten Mal geschlagen geben. Der Dreier der weiterhin starken Lea Mersch kam zum richtigen Zeitpunkt (33:29). Der Abstand zwischen beiden Teams blieb auch in den folgenden Minuten in etwa gleich (37:32, 26. Min.), die Wurfquoten streckten sich weiterhin vergeblich Richtung 40-Prozent-Marke. Aber es wurde trotz der hohen Trainings- und Spielbelastung verbissen gekämpft und intensiv verteidigt. Lisa Koop und Stephanie Wagner setzten sich zwei Mal unter dem Korb durch und brachten Deutschland mit 41:34 nach vorne (27. Min.). Doch eine ihrer seltenen Offensivrebounds ließ Bulgarien nach drei Vierteln weiter auf einen Erfolg hoffen (41:37).

Die unermüdlich um jeden Rebound kämpfenden Romy Bär, Lisa Koop, Dorothea Richter (Foto) und Stephanie Wagner sorgten dafür, dass die DBB-Auswahl immer vorne blieb, auch wenn es mit einem wirklich beruhigenden Vorsprung nichts wurde (47:40, 33. Min.). Für den sorgte dann Dorothea Richter mit einem Dreier (50:40, 34. Min.), kurz zuvor hatte Birte Thimm das Feld mit fünf Fouls verlassen müssen. Beim 53:42 nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Petra Gläser etwas mehr als drei Minuten vor dem Ende durfte man sich dann relativ sicher sein, den dritten Erfolg im dritten Spiel eingefahren zu haben, obwohl es anschließend noch etwas enger wurde (56:49).

Für Deutschland spielten:
Romy Bär (Challes les Eaux/FRA, 9/11 Rebounds), Margaret Dwyer (SV Halle Lions, 6), Petra Gläser (Kvarnby Basket/SWE, 2), Karolin Holtz (BC Pharmaserv Marburg), Lisa Koop (BC pharmaserv Marburg, 6), Katharina Kühn (TSV Wasserburg, 1), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 17), Dorothea Richter (Heli Donau Ries, 7/8 Rebounds), Birte Thimm (evo NB Oberhausen), Stephanie Wagner (Rhein Main Baskets / TV Langen, 8/7 Rebounds).

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