Deutsche Damen schon in guter Form27. Juli 2004

Nächstes Turnier in der Türkei

Besser als erwartet kehrten die Deutschen A-Damen vom Turnier in Polen zurück. „Es war schon überraschend zu sehen, wie weit wir bereits sind“, zeigte sich Bundestrainer Olaf Stolz ob der guten Leistungen seines Teams erfreut, „wir haben eine gute Mischung aus alt und jung gefunden.“

In den Fokus seiner Analyse rücken dabei besonders die jungen und unerfahrenen Spielerinnen, die im A-Team ihre ersten internationalen Erfahrungen sammeln: „Einige haben sich wirklich sehr bemüht und mich teilweise überrascht. Wie die auf diesem Niveau mitgehalten haben, war schon prima anzuschauen.“

Nach der knappen Niederlage gegen die Polinnen im ersten Spiel (60:65) konnten sich die deutschen Damen im Verlaufe des Turniers stetig steigern und gewannen die weiteren Partien gegen Neuseeland (68:58) und die Ukraine (74:68) verdient. Und das, obwohl mit Linda Fröhlich und Lubica Schultze zwei erfahrene Spielerinnen noch gar nicht mit dabei waren.

„Ich hätte nicht erwartet, dass wir schon so flüssig spielen und teilweise wirklich gut harmonieren. Wenn der Gegner Druck gemacht hat, hatten wir zwar manchmal Probleme mit unserem Aufbauspiel, aber das ist momentan noch ganz normal. Zu diesem Zeitpunkt kann schließlich nicht alles passen.“

Für Olaf Stolz und sein Team geht es bereits diesen Mittwoch mit der Vorbereitung weiter. Bei einem Turnier in Ankara/Türkei trifft die Deutsche Mannschaft auf den Gastgeber Türkei, Nigeria, Rumänien, Neuseeland und Litauen. Insgesamt fünf Spiele in fünf Tagen. Ein besonderes Augenmerk dürfte dabei auf der Partie gegen die Damen aus Rumänien liegen, sind diese doch Gegner des DBB-Teams in der EM-Qualifikation Mitte September.

„Dieses Turnier hat für uns in etwa den gleichen Stellenwert wie die Spiele in Polen. Wir wollen unser Zusammenspiel verbessern und die Mannschaft noch ein Stückchen weiter nach vorne bringen“, geht Stolz trotz der teilweise hochkarätigen Gegner doch recht gelassen in das Turnier, „bis zu dem Spiel gegen die Italienerinnen in Wasserburg (12. August) wollen wir unsere Form gefunden haben. In den Spielen bis dahin ist das Ergebnis eher sekundär.“

Die Spiele der Damen beim Turnier in der Türkei:

29. Juli Türkei – Deutschland 18.00 Uhr (MEZ)
30. Juli Nigeria – Deutschland 14.00 Uhr
31. Juli Rumänien – Deutschland 16.00 Uhr
01. August Deutschland – Neuseeland 14.00 Uhr
02. August Deutschland – Litauen 16.00 Uhr

Kader:
Marlies Askamp (uniVersa NB Oberhausen)
Anne Breitreiner (TSV Wasserburg)
Annika Danckert (BG Göttingen)
Linda Fröhlich (Risto Rovereto)
Petra Gläser (Uni Long Beach)
Andrea Harder (TV Saarlouis)
Tini Ishaque (z. Zt. ohne Verein)
Katharina Kühn (SC Rist Wedel)
Alexandra Müller (BSG Ludwigsburg,Foto)
Katja Munck (TSV Wasserburg)
Dorothea Richter (BG Dorsten)
Sophie von Saldern (BG Dorsten)

Freigestellt:
Corry Berger (z. Zt. ohne Verein)
Lubica Schultze (TGB Tarbes/Frankreich)

Auf Abruf:
Susanne Biemer (BG Rentrop Bonn)
Sandra Weber (TV Hofheim)
Agathe Kiersz (TV Saarlouis)
Emily Doharty (SC Rist Wedel)
Andrea Vetter (SV Halle)

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