Debakel für DBB-Damen gegen die Niederlande8. August 2009

Einfach nichts will gelingen – Morgen um 15.00 Uhr gegen Dänemark

Die deutschen Damen haben beim internationalen Turnier in Leiden/Niederlande eine empfindliche Niederlage kassiert. Gegen die Gastgeberinnen unterlag die Auswahl von Bundestrainer Imre Szittya mit 50:83 (13:25, 15:25, 7:21, 15:12).

Zu Beginn des Spiels war Margret Skuballa der einzige Aktivposten im deutschen Angriff, aber vor allem in der Defense haperte es doch gewaltig (4:7, 3. Min.). Nahezu ohne Gegenwehr erzielten die Niederländerinnen ihre ersten Punkte, sodass Szittya eine schnelle Auszeit nahm. Die zeigte keine Wirkung, die Niederlande kam weiterhin mit einfachen pick-and-roll-Aktionen zum Erfolg. Die Gastgeberinnen waren wacher und somit schneller und aggressiver (4:13, 4. Min.). Auch im weiteren Verlauf des 1. Viertels blieb es bei der mäßigen Vorstellung der DBB-Damen (10:23, 9. Min.), die überhaupt nicht ins Spiel fanden. So ging das 1. Viertel klar verloren (13:25).

Doro Richter holte sich bereits in der 11. Minute ihr 4. Foul. Den ING-DiBa-Korbjägerinnen wollte weiterhin gar nichts gelingen, obwohl der kämpferische Einsatz stimmte (15:29, 12. Min.). Anne Breitreiners Dreier zum 20:29 (13. Min.) machte dann etwas Hoffnung. Aber es blieb ein mühsamer Weg für das DBB-Team. Der Gegner gab sich kaum eine Blöße, und die eigene Klasse reichte in dieser Phase einfach nicht aus, um dem Spiel eine Wende zu geben (22:38, 16. Min.). Beim 24:43 (17. Min.) bahnte sich ein ganz bitterer Tag für die DBB-Damen an. Bis zum Seitenwechsel änderte sich nichts. Vor allem die aus unglaublichen Entfernungen treffende Leonie Kooij konnte frei schalten und walten (28:50).

Nach nur wenigen Minuten im 3. Viertel wurde klar, dass es an diesem Tag nicht mehr um ein Comeback der deutschen Mannschaft gehen konnte, sondern nur noch darum, sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen. Zu viele haarsträubende Fehler in Offense und Defense unterliefen den deutschen Spielerinnen (30:59, 26. Min.). Welche Formation Szittya auch ausprobierte, es war keine Besserung festzustellen. Fast schon verzweifelt stellten sich die Bemühungen der deutschen Mannschaft dar (35:71, 30. Min.). Im Schlussabschnitt gelang der deutschen Mannschaft auch keine Ergebniskosmetik mehr, und dieser Tag wird sicher von allen Beteiligten schnell und gerne vergessen werden. Schon morgen gegen Dänemark haben die Spielerinnen die Gelegenheit es besser zu machen.

Für Deutschland spielten:
Sarah Austmann (evo NB Oberhausen, 5), Romy Bär (Foto, TV Saarlouis Royals, 4), Katja Bavendam (Hondarriba Irun/Spanien, 5), Anne Breitreiner (Tarbes GB, Frankreich, 10), Annika Danckert (ohne Verein, 7), Lisa Koop (BC pharmaserv Marburg, 2), Dorothea Richter (ohne Verein, 2), Margret Skuballa (BC pharmaserv Marburg, 10), Birte Thimm (evo NB Oberhausen), Conny Janzon (ohne Verein), Natalie Gohrke (BC pharmaserv Marburg), Alexandra Müller (ohne Verein, 5).

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