DBB-Damen auch in zweiter Partie erfolgreich29. Mai 2011

Bundestrainer Bastian Wernthaler und sein Team besiegte die Niederlande auch im zweiten Test. Endstand: 65:46.

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat das einzige offizielle Testspiel im eigenen Land zur Vorbereitung auf das zusätzliche Qualifikationsturnier zur Europameisterschaft 2011 gegen die Niederlande gewonnen. In Oberhausen gewannen die DBB-Damen vor knapp 750 begeisterten Zuschauern mit 65:46 (11:13,21:6,18:17,15:10). Beste Akteurin auf deutscher Seite war Romy Bär mit 18 Punkten und acht Rebounds.

Noch vor Beginn der Partie wurde Deutschlands Center-Spielerin Petra Gläser (Foto) feierlich für ihren 100. Länderspieleinsatz für die DBB-Auswahl geehrt.

DBB-Bundestrainer Wernthaler schickte gegen die Niederlande folgende erste Fünf auf das Parkett: Lea Mersch, Anne Breitreiner, Dorothea Richter, Romy Bär und Lisa Koop.

Die ersten Minuten im Auftaktviertel hatte Deutschland Schwierigkeiten sich auf die schnellen Angriffe der Niederländerinnen einzustellen und geriet rasch mit 2:6 in Rückstand (3. Minute). Auch in der Folge fand das Team von Bastian Wernthaler nicht richtig in die Partie, was an den häufig leichten Abspielfehlern zu sehen war. Die Niederlande hingegen zeigten, dass sie auch gefährlich von jenseits der Drei-Punkte-Linie sein können (4:9, 5. Minute). Auch die Arbeit unter den Brettern verschaffte den Holländerinnen einen klaren Vorteil – Reboundüberlegenheit: 8:2 für die Niederlande. Ein erfolgreicher Korbleger von Romy Bär brachte Deutschland auf 7:11 ran, und in der Folge packten die Damen auch in der Verteidigung beherzter zu. Folgerichtig schaffte die DBB-Auswahl, durch zwei erfolgreich verwandelte Freiwürfe von Romy Bär auch den Ausgleich zum 11:11 (9. Minute). Dennoch endete das erste Viertel mit einem knappen 11:13-Rückstand.

Das zweite Viertel begann im Vergleich zum Ersten wesentlich offensiver und Deutschland schaffte es sich eine Vier-Punkte-Führung zu erspielen (19:15, 13. Minute). Auch bei den Rebounds griffen die DBB-Damen besser zu und konnten somit ihrerseits erfolgreiche Schnellangriffe starten. Mehrere Ballgewinne in der Verteidigung bescherten Deutschland eine 25:19-Führung, und die Niederlande versuchte durch eine genommene Auszeit zurück in die Spur zu finden, was allerdings nicht sonderlich von Erfolg geprägt war. Deutschland baute die Führung kontinuierlich aus (30:19, 19. Minute). Beim Stand von 32:19 ging es in die Kabinen.

Nach erneuten anfänglichen Schwierigkeiten kam das Spielgeschehen wieder in Gang und Romy Bär markierte mit einem erfolgreichen Dreier die 37:25-Führung. Immer wieder ist es Romy Bär auf deutscher Seite, die für Erfolgserlebnisse sorgt (39:27, 25. Minute). Deutschland bestimmte mittlerweile das Geschehen nach Belieben und ein weiterer erfolgreicher Korbleger mit Bonusfreiwurf von Petra Gläser sorgte für die immer deutlicher werdende Führung von 44:30 (28. Minute).

Auch im Schlussabschnitt änderte sich an der deutschen Überlegenheit nichts und somit behielt die Höhe der Führung fortwährend bestand (60:41, 34. Minute). Die Partie war mittlerweile entschieden, so dass Bastian Wernthaler noch einmal jeder Spielerin Einsatzzeit geben konnte um sich dem gut gelaunten Publikum zu präsentieren. Nach der Schlusssirene feierte die DBB-Auswahl den 65:46-Sieg.

Nach dem Spiel äußerte sich Bundestrainer Bastian Wernthaler: „Wir sind leicht angeschlagen in die Partie gegangen. Viele meiner Spielerinnen haben mit leichten muskulären Problemen zu kämpfen, weshlab wir nicht bei 100% waren und uns die letzte Spritzigkeit abgegangen ist. Auch aus diesem Grund sehe ich diesen Sieg sehr positiv. Ich denke, die Niederlande bei nur 46 Punkten zu halten ist ein großer Erfolg. Da hat uns natürlich unser starkes zweites Viertel geholfen.“

Für Deutschland spielten:

Anne Breitreiner (Club Athletico Faenza/Italien, 12), Svenja Greunke (Rhein Main Baskets / TV Langen,), Lisa Koop (BC pharmaserv Marburg, 8), Tina Menz (Leeds Carnegie/ENG, 5), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 2), Dorothea Richter (Heli Donau Ries, 9), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, 2), Katharina Kühn (TSV Wasserburg), Romy Bär (Challes les Eaux/FRA, 18), Stephanie Wagner (Rhein-Main Baskets), Petra Gläser (Kvarnby Basket/SWE, 9)

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