DBB-Damen verlieren gegen die Niederlande28. Juli 2010

57:64-Niederlage durch zu viele Ballverluste- Samstag Heimspiel in Mettmann gegen Belgien

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat das zweite Spiel innerhalb von 24 Stunden gegen die Niederlande verloren. In Nimwegen unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Imre Szittya mit 57:64 (13:12, 12:20, 18:9, 14:23). Nach einem schwachen zweiten Viertel kämpfte sich das Team um Topscorerin Linda Fröhlich (Foto) in der zweiten Halbzeit wieder zurück ins Spiel, musste im Schlußviertel aber einen 0:15-Lauf der Niederländerinnen hinnehmen. Das nächste Heimspiel der DBB-Damen findet am Samstag, 31. Juli 2010 um 19 Uhr in Mettmann statt (Ticket-Infos).

Im ersten Spielabschnitt entwickelte sich ein offenes Spiel zweier spielstarker Mannschaften. Nahezu mit jedem Angriff wechselte die Führung, sodass die rund 100 Zuschauer in Nimwegen ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel erlebten. Die deutschen Mannschaft konnte nicht wie am Vortag (65:57-Sieg)mit cleverer Offense begeistern. Lediglich Linda Fröhlich überzeugte und hatte mit sieben Punkten einen großen Anteil an der knappen 13:12-Führung der ING-DiBa-Korbjägerinnen nach den ersten zehn Minuten.

Die Niederländerinnen dominierten dann das zweite Viertel, in dem für die DBB-Damen weiterhin kaum etwas im Angriff zusammenlief. Bis zum Seitenwechsel hatte die Mannschaft von Imre Szittya noch nicht aus der Distanz getroffen – und auch sonst waren die Bemühungen der deutschen Damen im Angriff nicht von Erfolg gekrönt. Fröhlich blieb der einzige Aktivposten im Spiel des DBB-Teams. Die Gastgeberinnen konnten sich durch drei Dreipunktewürfe leicht absetzen und so sah sich Deutschland zur Halbzeit mit einem Rückstand konfrontiert (25:32).

In der Halbzeitpause schien Bundestrainer Imre Szittya die richtigen Worte gefunden zu haben: Seine Mannschaft agierte nun deutlich verbessert und ließ die Niederländerinnen im Angriff nicht mehr zur Entfaltung kommen. Endlich lief es auch im deutschen Angriff wieder und Dorothea Richter sorgte dem ersten erfolgreichen Dreipunktewurf der deutschen Mannschaft für den Führungswechsel (41:40). Nach einem hervorragenden dritten Spielabschnitt, den Deutschland mit 18:9 für sich entschied, versprach das Schlußviertel noch einmal richtig spannend zu werden (43:41).

Die DBB-Damen, bei denen jetzt auch Petra Gläser vermehrt Akzente setzte, hatten den besseren Start in das vierte Viertel (47:44, 32. Min.). Danach übernahmen aber die Gastgeberinnen das Kommando und schafften, bedingt durch viele unnötige Fehler im deutschen Angriff, 15 unbeantwortete Punkte in Folge. Die deutsche Mannschaft musste in den letzten Minuten ohne Romy Bär spielen, die ihr fünftes persönliches Foul machte und von der Bank aus verfolgen musste, dass der Schlußspurt der deutschen Damen nicht mehr belohnt wurde. Das schwach aus der Distanz (1 von 9 Dreipunktewürfen) treffende DBB-Team musste sich am Ende mit 57:64 geschlagen geben.
 
“Wir haben gut angefangen, dann aber leider die Intensität in der Verteidigung verloren. Im dritten Viertel haben wir durch Kampf zurück ins Spiel gefunden, uns aber im vierten Viertel durch zu viele unnötige Ballverluste um den Lohn gebracht. 28 Ballverluste sind auf internationalem Niveau einfach zu viel. Es war heute ein kleiner Schritt zurück, aber wir werden schon am Samstag in Mettmann wieder zwei Schritte nach vorne machen,” blickte Bundestrainer Imre Szittya nach dem Spiel auf die nächsten Herausforderungen.
 
Unmittelbar nach dem Spiel kehrt die Damen-Nationalmannschaft nach Deutschland zurück und bestreitet am Samstag, 31. Juli 2010 um 19 Uhr in Mettmann gegen die Auswahl Belgiens ihr nächstes Heimspiel. Tickets für das Spiel in Mettmann erhalten Sie unter www.ssv-mettmann.de.

Für Deutschland spielten:
Sarah Austmann (evo NB Oberhausen 7), Stina Barnert (TV Saarlouis Royals, 2), Romy Bär (Challes les Eaux/Frankreich, 4), Katharina Fikiel (ohne Verein, 2), Linda Fröhlich (Ros Caseres Valencia/Spanien, 15), Petra Gläser (ohne Verein, 10), Lisa Koop (BC pharmaserv Marburg), Roli-Ann Nikagbatse (ohne Verein), Tina Menz (ohne Verein, 3), Dorothea Richter (TSV Wasserburg, 8), Margret Skuballa (BC pharmaserv Marburg, 4), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, 2).

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