DBB-Damen unterliegen in der Ukraine20. August 2008

Szittya-Team beim 39:93 chancenlos – Samstag in Saarlouis ist Sieg Pflicht

Die deutschen Basketball-Damen haben auch ihr zweites Spiel in der EM-Qualifikation verloren. Nach der bitteren 66:68-Auftaktniederlage gegen Israel verloren die Spielerinnen von DBB-Bundestrainer Imre Szittya im ukrainischen Kiew mit 39:93 (10:25, 10:20, 12:20, 7:28). Dabei erwischten die DBB-Damen durch die Bank einen rabenschwarzen Tag: bezeichnend dafür die Bilanz von der sonst überragenden Anne Breitreiner, die lediglich sechs Punkte erzielen konnte.

In den Anfangsminuten des ersten Spielabschnitts entwickelte sich zunächst ein offenes Spiel: durch Punkte von Dorothea Richter, Anne Breitreiner und Cornelia Janzon gestalteten die ING-DiBa-Korbjägerinnen die Partie ausgeglichen (5:6, 3. Min.). Zudem stimmte die Leistung in der Verteidigung, da der ukrainischen Schlüsselspielerin Gorbundova erst in der sechsten Minute die ersten Punkte gelangen. Doch für die Ukraine sprangen andere Spielerinnen in die Bresche: Orgorodnikova und Yegorova trafen zu ukrainischen 12:7-Führung. Nachdem bei Gorbundova der Knoten geplatz war, markierte die exzellente Flügelspielerin die erste deutliche Führung für die Gastgeber (20:10, 8. Min.). Die DBB-Damen hatten in dieser Phase nicht viel entgegen zu setzen: Breitreiner kam überhaupt nicht ins Spiel, viele einfache Würfe wurden vergeben und die Ukraine sammelte doppelt so viele Rebounds wie Deutschland (9:18). So mussten die deutschen Basketballerinnen einen 10:25-Viertelrückstand hinnehmen.

Doch auch im zweiten Viertel lief zunächst nicht viel zusammen: DBB-Bundestrainer Imre Szittya nahm bereits nach drei Minuten eine Auszeit, um seine Spielerinnen wachzurütteln. Dies gelang vor allem bei Dorothea Richter (Foto): die Mannschaftskapitänin traf erst einen Dreier und dann zwei Freiwürfe zum 15:31. Doch die Hoffnung auf eine Besserung im deutschen Spiel währte nur kurz: wieder punkteten die ukrainischen Spielerinnen. Alexandra Müller traf zwar noch aus der Distanz für Deutschland, doch ihre und Janzons Punkte sollten die einzigen für das DBB-Team bleiben. Die Ukraine agierte sicher und schien in jeder Beziehung einen Schritt schneller zu sein. Zur Halbzeit lagen die DBB-Damen bereits deutlich mit 20:45 zurück.

Mit Biss starteten die ING-DiBa-Korbjägerinnen in das dritte Viertel und wollten die Vorentscheidung zu Gunsten der Ukraine unbedingt vermeiden. Sarah Austmann und Margret Skuballa trafen für die DBB-Damen zum 24:49 (4. Min.). Durch Punkte von Orgorodnikova und Yegorova, die für Gorbundova die Offensivlast übernahmen, wurde der deutschen Aufholjagd jedoch ein schnelles Ende gesetzt. Zudem überließen die deutschen Basketballerinnen der Ukraine noch mehr die Kontrolle der Bretter (40:21 für die Ukraine) und mussten so schon vor den letzten zehn Minuten in die Niederlage einwilligen (32:65).

Zwar fand Anne Breitreiner nun ihr Wurfglück wieder (vier Punkte zu Beginn des Schlussviertels), doch die klare Niederlage abwenden konnten die deutschen Damen dadurch auch nicht mehr. Am Ende ließen Deutschlands Basketballerinnen in allen Belangen nach und verloren so deutlich mit 39:93.

Die Konzentration gilt dem Heimspiel am kommenden Samstag, 23. August um 19 Uhr in Saarlouis gegen Großbritannien. Die DBB-Damen müssen gegen die bisher ebenfalls sieglosen Damen aus Großbritannien unbedingt gewinnen, um im Rennen um die Qualifikationsplätze für die EM 2009 zu bleiben.

Für Deutschland spielten: 
Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 2), Sarah Austmann (evo NB Oberhausen, 2), Katja Bavendam (Botas Spor/Türkei, 6), Anne Breitreiner (KSSSE AZS PWSZ Gorzow/Polen, 6), Annika Danckert (BBV Leipzig, 1), Magdalena von Geyr (TSV Wasserburg), Cornelia Janzon (BBV Leipzig, 3), Alexandra Müller (BG WWK Donau-Ries, 3), Lisa Koop (BC Pharmaserv Marburg, 3), Sabine Loewe (Basket Club Bolzano/Italien), Margret Skuballa (BC Pharmaserv Marburg, 2) und Dorothea Richter (ohne Verein, 11).

Weitere Informationen zur EM-Qualifikation finden Sie auf der Turnier-Homepage

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