DBB-Damen unterliegen Spanien deutlich4. August 2005

60:90 beim Turnier in Namur/Belgien
Die deutsche Damen-Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in das internationale Turnier in Namur/Belgien gestartet. Gegen Spanien – einer der heißen Kandidaten auf den EM-Titel – unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Stolz mit 60:90 (10:23, 14:19, 17:25, 19:23). Die Spanierinnen dominierten das Spiel von Beginn an eindeutig. Rund 200 Zuschauer verfolgten die Partie.

„Das Ergebnis zeigt, dass Spanien momentan in einer anderen Liga spielt als wir. Die können ohne jeden Qualitätsverlust durchwechseln. Es war für uns sehr schwer, vernünftige Würfe zu bekommen. Mit zehn bis 15 Minuten in der 2. Hälfte bin ich ganz zufrieden, da konnten wir die Partie offen gestalten. Doch die letzten drei Minuten ärgern mich sehr, denn sie haben das wieder zunichte gemacht. Wir hatten zu viel Respekt, aber Spanien ist auch nicht der Gegner, den wir bei der EM schlagen müssen“, meinte Bundestrainer Olaf Stolz nach der Partie.

Die DBB-Auswahl traf 40 Prozent ihrer Zweipunktwürfe (18/45), 18 Prozent Dreier (2/12) und 72 Prozent Freiwürfe (18/25). Die Reboundbilanz war mit 32:39 erträglich, allerdings leistete man sich zu viele Ballverluste (19:14).

Deutschland:
Marlies Askamp (NB Oberhausen, 9), Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 4), Annika Danckert (BG 74 Göttingen, 2), Petra Gläser (z. Zt. ohne Verein, 9), Natalie Gohrke (BG Dorsten, 2), Andrea Harder (Wels/Österreich, 5), Tini Ishaque (BC Marburg, 6), Esther Katona (USC Freiburg), Alexandra Müller (BSG Ludwigsburg, 2), Katja Munck (Foto, TSV Wasserburg, 10), Dorothea Richter (BG Dorsten, 7), Lubica Schultze (Tarbes Gespe Bigorre/Frankreich, 4).

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