DBB-Damen unterliegen Griechenland zum Auftakt der EM2. September 2005

Guten Start nicht in Erfolg umgemünzt
Die deutschen Damen sind mit einer Niederlage in die Europameisterschaft in Bursa/Türkei gestartet. Gegen Griechenland unterlag das Team von Bundestrainer Olaf Stolz mit 61:66 (15:16, 20:16, 12:21, 14:13). Um die Chancen auf das EM-Viertelfinale zu wahren, müssen nun morgen (15.00 Uhr) die Lettinnen geschlagen werden, die deutlich gegen Polen gewannen.

Die deutsche Mannschaft legte einen glänzenden Start hin. Kaum hatte das Spiel begonnen, lagen die ING-DiBa-Korbjägerinnen mit 10:0 und 14:4 (Linda Fröhlich, 6. Min.) in Führung. Doch die Griechinnen erholten sich von dieser kalten Dusche und glichen schnell aus (14:14, 9. Min.). Das DBB-Team agierte fortan dominant, ohne einen größeren Abstand zwischen sich und den Gegner bringen zu können (27:22, Marlies Askamp, 14. Min.).

Die knappe Führung zum Seitenwechsel wurde schnell auf 39:32 ausgebaut (Linda Fröhlich, 22. Min.). In den folgenden Minuten allerdings verlor das deutsche Team fast völlig den Faden und musste die nun sehr gut treffenden Griechinnen um die überragende Flügelspielerin Evanthia Maltsi (28 Punkte) davon ziehen lassen (46:53, 29. Min.). Beim 54:62 ind der 35. Minute schien bereits alles verloren, doch Andrea Harder mit einem Dreier und Doro Richter brachten die DBB-Auswahl bis auf einen Zähler heran (61:62, 40. Min.). In den letzten 50 Sekunden des Spieles gelangen den Griechinnen noch vier Punkte, während die deutsche Manschaft einen Ballverlust und zwei verworfenen Dreier von Linda Fröhlich verzeichnen musste.

“Wir haben die Niederlage selbst verschuldet. In der 1. Hälfte haben wir die Partie kontrolliert, hatten auch das bessere Momentum auf unserer Seite, haben dann aber ein bisschen Kontrolle in der Offense verloren. Das Innenanspiel hat nicht mehr funktioniert, wir waren dann zu schnell im Abschluss. In der letzten Minute haben wir unseren Angriff nicht so gespielt wie besprochen. Ganz zum Schluss haben wir wegen eines möglichen Dreiervergleichs auf weiteres Foulen verzichtet”, meinte ein enttäuschter Bundestrainer, der aber in den beiden kommenden Spielen gegen Lettland und Polen durchaus Chancen sieht.

Auch spielentscheidend war die bessere Wurfquote der Griechinnen gegenüber den Werten der Deutschen vor allem aus der Nah- und Mitteldistanz (DBB-Team: 2er 12/29 = 41 Prozent; 3er 9/23 = 39 Prozent, 1er 10/14 = 71 Prozent). Auch die Ballverluste waren mit 16 gegenüber nur 12 auf griechischer Seite zu hoch. Nahezu ausgeglichen die Bilanz bei dern Rebounds 27:28.

Deutschland:
Marlies Askamp (NB Oberhausen, 5), Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 3), Linda Fröhlich (Spartak Moskau, 11), Petra Gläser (Spartak Moskau), Andrea Harder (Powerbasket Wels/Österreich, 12), Tini Ishaque (BC Marburg, 7), Alexandra Müller (Foto, BSG Ludwigsburg, 7), Katja Munck (TSV Wasserburg, 12), Dorothea Richter (GB Dorsten, 4), Lubica Schultze (Tarbes Gespe Bigorre/Frankreich), Yvonne Weber (BC Marburg), Esther Katona (USC Freiburg). 

Statistik unter www.fibaeurope.com

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