DBB-Damen im Trainingslager in Kienbaum2. Mai 2011

Fokus auf Verteidigung und Fast-Break-Konzept – Wernthaler mit der Arbeitsmoral seiner Damen zufrieden
Die deutsche Damen-Nationalmannschaft (Foto, hier beim Jubel über den Sieg gegen die Slowakei in Halle/Westf.) befindet sich seit Freitag letzter Woche im Trainingslager in Kienbaum bei Berlin. Unter der Leitung des neuen Bundestrainers Bastian Wernthaler arbeitet das DBB-Team in täglich zwei Trainingseinheiten vor allem an neuen Verteidigungs- und Fast-Break-Konzepten. Diese sollen der Schlüssel für den Erfolg in der zusätzlichen EM-Qualifikationsrunde sein, in der Deutschland ab dem 1. Juni 2011 in Italien gegen Serbien, Rumänien, Belgien und die Gastgeberinnen aus Italien antritt.

“Wir arbeiten derzeit viel im Hinblick auf unsere taktischen Veränderungen. Insbesondere die Verteidigung von Blocksituationen und das schnelle Umschalten ins Fast-Break stehen im Vordergrund,” erklärt DBB-Bundestrainer Bastian Wernthaler, der sein Team täglich mehrere Stunden zum Training bittet. “Wir haben, bedingt durch die unterschiedlichen Endzeitpunkte der Saisons, zwar noch keinen einheitlichen Fitnessstand, aber ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie das Team im Training arbeitet. Alle ziehen sehr gut mit, arbeiten konzentriert und auch die Stimmung ist gut.”

Momentan sind 17 Nationalspielerinnen in Kienbaum im ersten Trainingslager des Sommers, das bis Donnerstag andauert.  Danach hat das DBB-Team eine kurze Pause und trifft sich eine Woche später, am Donnerstag, den 12. Mai 2011, erneut in Kienbaum. Dann testen die deutschen Damen erstmals mit neuem Trainer und neuen Systemen: Gegen die bulgarische Nationalmannschaft stehen drei inoffizielle Länderspiele auf dem Programm. Zu diesen Spielen wird Wernthaler 14 Spielerinnen berufen. Seinen finalen Kader, der dann auch die zusätzliche EM-Qualifikationsrunde bestreiten wird, soll Mitte Mai stehen, wenn Deutschland in London an einem internationalen Turnier teilnimmt. “In dieser ersten Woche war es mir sehr wichtig, den Fokus auf das Training zu legen und die wichtigsten Grundlagen zu festigen. Danach haben wir viele Spiele, in denen wir dann die Abläufe trainieren und die Automatismen verinnerlichen können”, so Wernthaler.

Noch nicht hundertprozentig fit sind Mannschaftskapitän Dorothea Richter und Centerin Petra Gläser. Beide sind mit dem Team in Kienbaum und steigern täglich ihr Pensum. “Ich bin optimistisch, dass beide rechtzeitig fit werden. Unsere Physiotherapeutin leistet tolle Arbeit und man sieht deutliche Fortschritte”, meint Wernthaler, der mit seiner Mannschaft heute Nachmittag freigegeben hat. Gemeinsam geht es in die nahgelegene Hauptstadt zu einer Bootsfahrt auf der Spree. “Nach drei Tagen Trainingslager tut das den Damen glaube ich ganz gut”, lacht der Bundestrainer.

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