DBB-Damen spielen morgen gegen den letzten Platz10. September 2005

Niederlage auch gegen Serbien und Montenegro

Noch immer ohne Erfolgserlebnis sind die deutschen Damen bei der Europameisterschaft in Ankara/Türkei. Im Spiel gegen Serbien und Montenegro musste das Team von Bundestrainer Olaf Stolz in eine 57:73 (16:20, 16:19, 13:18, 12:16)-Niederlage – bereits die 6. im 6. Spiel – einwilligen. Damit bietet sich morgen gegen Rumänien (8.15 Uhr) im Spiel um Platz 11 die letzte Chance, die EM siegreich und nicht auf dem letzten Platz zu beenden.

Gegen die Serbinnen agierte die deutsche Defense überwiegend schwach, es war nur wenig Kampfgeist festzustellen. Ganz im Gegensatz dazu der Gegner, der mit Feuer und großem Einsatz agierte. Bereits kurz nach dem Seitenwechsel war die Partie bei kontinuierlich anwachsendem Vorsprung von Serbien und Montenegro entschieden. Lediglich Linda Fröhlich wehrte sich gegen die drohende Niederlage. „Man hat uns heute nicht wirklich angemerkt, dass wir das Spiel gewinnen wollten. Ich denke aber, dass wir morgen unbedingt einen Sieg wollen, denn wer möchte eine EM schon ohne Sieg beenden? “ fragte Olaf Stolz nach dem Spiel rethorisch.

Deutschland:
Marlies Askamp (NB Oberhausen, 7), Anne Breitreiner (TSV Wasserburg), Linda Fröhlich (Spartak Moskau, 19), Petra Gläser (Spartak Moskau), Andrea Harder (Powerbasket Wels/Österreich, 9), Tini Ishaque (BC Marburg, 2), Alexandra Müller (BSG Ludwigsburg), Katja Munck (TSV Wasserburg, 4), Dorothea Richter (BG Dorsten, 7), Lubica Schultze (Foto, Tarbes Gespe Bigorre/Frankreich, 9), Yvonne Weber (BC Marburg), Esther Katona (USC Freiburg). 

Statistik unter www.fibaeurope.com

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