DBB-Damen siegen auch im zweiten Test in Belgien30. Dezember 2008

Deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit – Gläser erneut stark

Die DBB-Damen haben auch den zweiten Test gegen die Auswahl Belgiens erfolgreich gestaltet. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Imre Szittya am Ende mit 59:55 (11:18, 12:8, 16:15, 20:14) durch.

Lange sah es jedoch nicht nach einem erfolgreichen Nachmittag für die deutschen Damen in Lüttich aus: Schnell hatten sich die belgischen Spielerinnen auf 6:12 aus deutscher Sicht abgesetzt. Einzig Lisa Koop konnte in der Anfangsphase Paroli bieten und erzielte sechs Punkte für Deutschland. Nach den ersten zehn Minuten waren die cleveren und treffsicheren Belgierinnen den DBB-Damen enteilt (11:18).

Im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die ING-DiBa-Korbjägerinnen zurück ins Spiel. Durch die erneut stark aufspielende Petra Gläser (Foto) agierten die deutschen Damen zunehmend aggressiver. Flügelspielerin Alexandra Müller verkürzte kurz vor Ende der ersten Halbzeit auf 23:26 aus deutscher Sicht.

Doch wieder waren es die belgischen Damen, die einen besseren Start hinlegten: Durch schnelle Angriffe setzten sich die Gastgeberinnen zweistellig auf 23:33 ab. Deutschland blieb aber dran und verkürzte durch den umjubelten Dreier von Romy Bär zum 36:37 (27. Spielminute). Mit der Unterstützung von 50 Fans der BG Aachen blieben die DBB-Damen jetzt brandgefährlich und lieferten sich mit den Belgierinnen einen offenen Schlagabtausch.

Müllers Dreier zum 42:41 sorgte für die erste Führung, die sich die Damen von DBB-Bundestrainer Imre Szittya nicht mehr nehmen ließen. Stina Barnert sicherte sich in der Schlussminute einen wichtigen Offensiv-Rebound und netzte diesen zum 59:55-Endstand aus deutscher Sicht ein.

Nach zwei knappen Testspielsiegen zeigte sich Bundestrainer Imre Szittya zufrieden: „Mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden – das war eine deutliche Leistungssteigerung. Wir haben konzentrierter agiert und offensiv unsere Optionen ausgespielt. Die beiden Siege sind gut für das Selbstvertrauen der Mannschaft, allerdings war Belgien gestern und heute ein anderes Kaliber als unsere Gegner in der EM-Qualifikation“, so Szittya.

Die DBB-Damen reisen heute noch zurück nach Deutschland und genießen einige freie Tage über den Jahreswechsel, bevor sie sich am 3. Januar 2009 in Hagen zur Vorbereitung auf das erste EM-Qualifikationsspiel in der Ukraine (7. Januar 2009) treffen.

Für Deutschland spielten:
Sarah Austmann (evo NB Oberhausen, 4), Romy Bär (TV Saarlouis Royals, 9 davon 1 Dreier), Stina Barnert (TV Saarlouis Royals, 4), Katja Bavendam (ohne Verein, 7), Corry Berger (TSV Wasserburg, -), Annika Danckert (BBV Leipzig, -), Petra Gläser (evo NB Oberhausen, 14), Lisa Koop (BC pharmaserv Marburg, 6), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 2), Alexandra Müller (BG WWK Donau-Ries, 11 davon 2 Dreier), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, 2) und Sandra Weber (BC phamaserv Marburg, -).

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