DBB-Damen siegen gegen Israel27. Mai 2013

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat im dritten Spiel beim internationalen Turnier im britischen Guildford bei London ihren ersten Sieg und damit auch den ersten Erfolg der Saison gelandet. Gegen Israel – in wenigen Tagen auch deutscher Gegner bei der vorgezogenen EM-Qualifikation für die Titelkämpfe 2015 – schaffte die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz einen 72:67 (18:21, 18:11, 17:18, 19:17)-Erfolg. Margret Skuballa war die erfolgreichste Punktesammlerin im DBB-Team (14 Punkte).

Bundestrainerin Alexandra Maerz schickte folgende Starting-Five aufs Feld: Anne Breitreiner, Lisa Koop (Foto Mitte), Margret Skuballa, Katharina Fikiel und Tina Menz. Die Partie begann allerdings wenig erfreulich. Bereits nach vier Sekunden das erste Foul von Anne Breitreiner, keine Minute später lag die deutsche Mannschaft 0:4 zurück. Dann aber die erste gute Offensiv-Aktion. Lisa Koop holte sich den Rebound nach einem Fehlwurf von Breitreiner und machte das 2:4. In der Folge baute Israel die Führung bis auf acht Punkte aus (12:4, 5. Min.). Fikiel und Koop verkürzten auf 8:12 und Deutschland war zurück im Spiel. Margret Skuballa mit dem Dreier zum 11:14, Lea Mersch verkürzte sogar auf 13:14 (7. Min.). In den letzten zwei Minuten entwickelte sich dann eine Offensiv-Schlacht. Beide Teams trafen – 15:17 (8. Min.), 17:19 (9. Min.), am Ende des Viertels lagen die Israelis mit drei Punkten in Front (18:21).

Auch im zweiten Abschnitt erwischte das Team aus Israel den besseren Start und machte die ersten Punkte zum 23:18. Breitreiner hatte bisher dahin ihren Wurf noch nicht gefunden und vergab eine weitere Gelegenheit (12. Min.). Nach 13 Minuten erhöhte Israel auf 25:18, im Gegenzug brachte Wagner mit einem „and one“ das deutsche Team im zweiten Viertel erstmals auf die Anzeige (13. Min.). Bis fünf Minuten vor dem Ende des zweiten Viertels hatten sich die DBB-Damen auf drei Punkte herangearbeitete (24:27). Nach einem Fehlversuch der Israelis besorgte Margret Skuballa auf der Gegenseite den 27:27 Ausgleich (16. Min). Israel mit dem Time-Out. Drei Minuten vor dem Ende des Viertels dann die erste Führung für Deutschland durch Wagner (29:27). Wagner, die am Samstag noch wegen Krankheit gefehlt hatte, legte nach. Ein Dreier und ein Zweier, plötzlich stand es 34:28 für das Team von Alex Maerz. Mit 36:32 ging es in die Halbzeit.

In Viertel drei musste das Maerz-Team schnell den 36:36-Ausgleich hinnehmen, ging dann aber durch Brunckhorst und Fikiel wieder in Führung (42:39, 23. Min.). Die Reboundüberlegenheit schien sich auszuzahlen. Die folgenden Minuten verliefen immer in kleinen Punkteserien, nur selten konnten Gegenkörbe direkt beantwortet werden. Die deutsche Topscorerín vom Vortag, Anne Breitreiner kam dieses Mal erst nach 23 Minuten zu ihren ersten Punkten. Das DBB-Team konnte sich dann auf 53:48 absetzen (29. Min.).

Auch den besseren Start in den Schlussabschnitt erwischten die Israelis (55:55, 32. Min.). Doch anschließend konzentrierten sich die ING-DiBa-Korbjägerinnen noch einmal und strahlten anders als noch am Vortag den unbedingten Siegeswillen aus. Tina Menz traf nach 38 Minuten zum vermeintlich vorentscheidenden 66:57, aber die Israelis waren schnell wieder heran (67:63, 1´35). Als Fikiel 53 Sekunden vor dem Ende zum 71:63 traf, war das letztlich die Entscheidung. Zwar versuchte der Gegner bis zur Schlusssirene noch einmal alles, aber Deutschland blieb an diesem Tage fokussiert und siegreich.

“Ich habe eine tolle Mannschaft”, entfuhr es Bundestrainerin Alexandra Maerz nach dem Spiel, “wir haben heute einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Auch gegen wechselnde Verteidigungen sind wir diszipliniert geblieben und haben als echtes Team agiert. Sorgen bereitet uns eine Handverletzung von Lisa Koop, die heute toll begonnen hat, dann aber nicht weiterspielen konnte. Da müssen wir in Deutschland sehen, um was für eine Verletzung es sich handelt. Wir befinden uns in einem Prozess, daher sollte man den heutigen Sieg ebenso wie die Niederlagen davor nicht überbewerten. Es ist aber ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir mithalten können!”

Für Deutschland spielten:
Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 6), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 4), Katharina Fikiel (TSV Wasserburg, 12), Lisa Koop (Grüner Stern Keltern, 4), Tina Menz (BC Pharmaserv Marburg, 9), Lea Mersch (ohne Verein, 9), Finja Schaake (Bender Baskets Grünberg / BC Pharmaserv Marburg, 1), Julia Schindler (Eisvögel Freiburg), Judith Schmidt (Eisvögel Freiburg, ), Margret Skuballa (BC Pharmaserv Marburg, 14), Birte Thimm (evo NB Oberhausen), Stephanie Wagner (Rhein-Main Baskets, 13).

Ergebnisse vom Turnier in Guildford bei London
Deutschland – Griechenland 42:61
Großbritannien – Israel 73:64
Griechenland – Israel 64:55
Deutschland – Großbritannien 64:68
Deutschland – Israel 72:67

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