DBB-Damen schiessen Spitzenteam aus Lettland ab20. Mai 2011

78:56-Sieg gegen Lettland – Gegner war starker Trefferquote jenseits der Drei-Punkte-Marke der DBB-Damen weitesgehend ausgeliefert

Einen Tag nach der starken Leistung gegen Gastgeber Großbritannien (70:60) musste das Team von Bundestrainer Bastian Wernthaler beim internationalen Turnier in Guilford in der Nähe von London beweisen, ob dies auch gegen Lettland möglich sei. Mit grandioser Trefferquote und überlegtem Spiel gewannen die deutschen Korbjägerinnen gegen das baltische Spitzenteam  mit 78:56 (17:25, 20:5, 20:13, 21:13). Erfolgreichste deutsche Korbjägerin war Sarah Austmann mit 20 Punkten.

Wernthaler begann mit folgender Fünf: Lea Mersch, Dorothea Richter, Lisa Koop, Sarah Austmann und Romy Bär.
Die im gestrigen Spiel stark aufstielende Anne Breitreiner (23 Punkte beim Sieg gegen England) musste auf Grund eines Hüftproblems verletzungsbedingt passen.

Gegen die im Vorfeld bereits favorisierten Lettinnen (Fiba-Weltranglistenplatz 19, Deutschland steht nur auf Platz 42) war schon vor dem Tipp-Off klar, es würde der bisher schwerste Prüfstein in der Vorbereitung werden. Dementsprechend gehörte die erste Führung auch den Damen aus Lettland, bevor die für die verletzte Anne Breitreiner, startende Sarah Austmann den ersten Drei-Punkte-Versuch erfolgreich gestalten konnte (2:3, 1. Minute). Es entwickelte sich eine knappe und spannende Angelegenheit in der die Führung mehrmals wechselte. Erst ab der sechsten Minute schienen sich die Lettinen ein wenig frei zu spielen und erarbeiteten sich bis zum Viertelende eine Acht-Punkte-Führung (25:17).

Das zweite Viertel schien ein völlig anderes Spiel zu zeigen: Deutschland kam immer besser in die Partie und holte Punkt um Punkt auf. Erneut war es ein erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf von Sarah Austmann, der Deutschland in Führung brachte (27:28, 16. Minute). Lettland fand nicht mehr statt, stattdessen spielte sich die DBB-Auswahl in einen Rausch und musste erst nach ihrer 12:0-Serie wieder gegnerische Punkte hinnehmen. Mit einem sagenhaften 20:5 im zweiten Viertel gingen die DBB-Damen zufrieden mit einer 37:30-Führung in die Kabine.

Der dritte Abschnitt begann wie die erste Halbzeit aufhörte. Deutschland traf seine Würfe (bis zu diesem Zeitpunkt 55% von der Dreierlinie) und zwang Lettland vermehrt zu einfachen Ballverlusten. Die eigene Führung konnte weiter ausgebaut werden (45:32, 24. Minute). Auch im weiteren Verlauf behielten die deutschen Damen die Nerven und mussten kein großes Aufbäumen der Lettinnen abwehren. Beim Stand von 57:43 für Deutschland ging es in den Schlussabschnitt.

Die Sensation vor Augen spielten die DBB-Damen weiterhin hochkonzentriert und fokussiert, um sich für die harte Arbeit auch entsprechend zu belohnen. Die Dreier fielen weiterhin und Romy Bär sowie Sarah Austmann sorgten für eine souveräne 20-Punkte-Führung (68:48, 34. Minute). Damit war dem Team von Bastien Wernthaler der Sieg nicht mehr zu nehmen, den in der Folge baute das DBB-Team die Führung abermals aus. Mit 78:56 besiegte Deutschland die favorisierten Spielerinnen aus Lettland hochverdient.

Ein zufriedener Bastian Wernthaler sagte nach dem Spiel: “Ich bin wirklich stolz auf meine Mannschaft. Nach dem katastrophalen ersten Viertel, in dem wir schnell in Foulprobleme kamen und nicht richtig ins Spiel finden wollten, so zurück zu kommen – das ist aller Ehren wert. Zusätzlich mussten wir auf unsere Topscorerin aus dem Englandspiel, Anne Breitreiner, verzichten, was die Sache nciht einfacher gemacht hat. Einschränkend muss ich aber sagen, dass Lettland sicher noch nicht bei 100% ist. Trotzdem können wir mit der gezeigten Intensität und dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden sein.

Aktuelles Scouting

Für Deutschland spielten:
Sarah Austmann (evo NB Oberhausen, 20), Romy Bär (Challes lex Eaux/FRA, 19), Petra Gläser (Kvarnby Basket/SWE, 2), Svenja Greunke (Rhein Main Baskets / TV Langen), Lisa Koop (BC pharmaserv Marburg, 7), Katharina Kühn (TSV Wasserburg, 6), Tina Menz (Leeds Carnegie/ENG, 5), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 8), Dorothea Richter (Heli Donau Ries, 11), Birte Thimm (evo NB Oberhausen), Stephanie Wagner (Rhein Main Baskets / TV Langen).

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