DBB-Damen mit Rückenwind nach Schweden26. Juni 2012

Das 77:56 gegen Bulgarien im dritten Europameisterschafts-Qualifikationsspiel tat der deutschen Mannschaft sichtlich gut. Vor allem Anne Breitreiner (26 Punkte) hielt dem Druck stand, nicht schon nach drei Partien mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Zwei Siege und eine Niederlage lassen den Blick Richtung Europameisterschaft 2013 etwas zuversichtlicher werden. Lange Pause zum Regenerieren bleibt den DBB-Damen allerdings nicht, denn am kommenden Mittwoch, 27. Juni 2012, wartet mit Schweden bereits der nächste Gegner.  „Wir haben gegen Bulgarien, gerade in der zweiten Halbzeit, hervorragend verteidigt. Diesen Rückenwind wollen wir mit nach Schweden nehmen“, äußerte sich Bundestrainer Andreas Wagner direkt nach der Partie gegen Bulgarien.

Viele Experten hatten den Nordeuropäerinnen vor Beginn der Qualifikation maximal Außenseiterchancen ausgerechnet. So kann man sich täuschen! Ein souveräner Sieg gegen Bulgarien (80:60) und der sensationelle Überraschungscoup gegen Topfavorit Spanien (78:69) zeigen eindrucksvoll die Stärke der Schwedinnen. Da kann die Niederlage gegen Rumänien (59:66) als Ausrutscher angesehen werden. So kommt es bereits am vierten Spieltag zu einem vielleicht vorentscheidenden Duell um Platz zwei zwischen Deutschland und Schweden.

Besonderes Augenmerk müssen Bundestrainer Andreas Wagner und die deutsche Mannschaft auf Schwedens Frida Eldebrink legen. Die 24jährige Flügelspielerin diktiert die Offensive nach Belieben und legt durchschnittlich 21,7 Punkte, fünf Rebounds und 3,7 Assists auf. Unterstützung erhält Eldebrink dabei vornehmlich von Louice Halvarsson (13 Punkte und 6,7 Rebounds). Dennoch ist die Bilanz gegen Schweden hervorragend für die DBB-Auswahl. In 21 offiziellen Länderspielen gewannen die ING-DiBa-Korbjägerinnen 17 Mal, die letzte Niederlage liegt fast 30 Jahre zurück. „Es wird mit Sicherheit ein sehr schwieriges Spiel in Schweden“, sagt Andreas Wagner, betont aber zeitgleich, dass sie das Spiel gewinnen wollen.

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