DBB-Damen nehmen Revanche!25. Mai 2014

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat das zweite Testspiel in Worcester/England gewonnen. Nach der 42:64-Schlappe am Samstag besiegte die DBB-Auswahl im zweiten Aufeinandertreffen Großbritannien mit 56:54 (13:21, 27:30, 39:38). In einer stark verbesserten deutschen Mannschaft war Katharina Fikiel mit 13 Punkten die erfolgreichste Werferin.

Der Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz war in den ersten Minuten durchaus anzusehen, dass sie Wiedergutmachung betreiben wollte. Nach vier Minuten lag das deutsche Team mit 9:6 vorne. Es folgte allerdings eine schwache Phase der DBB-Auswahl, die in der Restzeit des ersten Abschnittes vollkommen den Faden verlor. Ohne große Mühe übernahmen die Gastgeberinnen die Führung (11:9) und konnten diese bis zur ersten Viertelpause ungehindert ausbauen. Vor allem mit der Rebound-Quote konnte Alex Maerz überhaupt nicht zufrieden sein. 13 von 17 Rebounds im ersten Abschnitt landeten in den Händen der Britinnen. So war es nicht verwunderlich, dass das deutsche Team den Gegner auf 13:21 davonziehen lassen musste.

Die Ansprache der Bundestrainerin zeigte im zweiten Viertel die gewünschte Wirkung. Plötzlich waren die deutschen Damen wesentlich präsenter. Angeführt von der starken Margret Skuballa (Foto) kämpfte sich die DBB-Auswahl peu a peu heran. Eine 8:0-Serie innerhalb von nur zwei Minuten ließ den Rückstand auf nur noch einen Punkt zusammenschmelzen (26:25, 18. Min.). Zwar fingen sich die Gastgeberinnen in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wieder, aber es lag beim Stand von 27:30 Spannung in der Luft.

Angestachelt vom starken zweiten Spielabschnitt kam die deutsche Mannschaft hochmotiviert aus der Kabine. Erstmals seit Mitte des ersten Viertels übernahm die DBB-Auswahl sogar die Führung (31:30), der Konter der Britinnen ließ aber nicht lange auf sich warten. Es entwickelte sich ein spannendes und streckenweise auch hochklassiges Spiel. Die Führung wechselte ständig, nach 27 Minuten hatte die deutsche Auswahl die Nase wieder leicht vorne. Im Gegenzug verwandelte Temi Fagbenle von der Freiwurflinie zur 34:33-Führung für die Britinnen. In einer umkämpften Partie schenkten sich beide Teams nichts, die deutsche Mannschaft ging mit einer 39:38-Führung im Rücken ins Schlussviertel!

Die Gastgeberinnen erwischten aber den deutlich besseren Start in den letzten Abschnitt. Plötzlich lagen die Britinnen 45:41 in Front, doch Anne Breitreiner brachte das deutsche Team 5:40 Minuten vor dem Ende wieder auf zwei Punkte heran (45:43). Spannung lag förmlich in der Luft, beide Teams schenkten sich nichts. Vier Minuten vor dem Ende schien aber der Widerstand der DBB-Auswahl gebrochen. Die Britinnen zogen durch Temi Fagbenle auf 52:47 davon. 3:13 vor dem Ende war es aber Lisa Koop, die mit ihren Punkten zum 49:52 die Hoffnung am Leben hielt. Beide Teams agierten fortan vor allem in der Offensive nervös, 30 Sekunden vor Schluss versenkte Romy Bär einen spektakulären Dreier und brachte ihr Team auf 52:53 heran. Katharina Fikiel sorgte 2,4 Sekunden vor Schluss nach einer dramatischen Schlussphase mit ihren Punkten zum 56:54 für die Entscheidung.

“Das war heute eine ganz andere Präsentation als gestern. Es hat zwar zu Beginn noch ein wenig die Sicherheit gefehlt, aber dann haben wir vor allem im Rebound-Bereich eine klare Leistungssteigerung gezeigt. Das war definitiv der Schlüssel zum Erfolg. Das war vollkommen okay heute und macht uns Mut für die kommenden Aufgaben”, resümierte die sichtlich zufriedene Bundestrainerin Alexandra Maerz.

Für Deutschland spielten:
Romy Bär (Union Lyon Basket Feminin/FRA, 8), Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 10), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 2), Lisa Koop (Herner TC, 7), Finja Schaake (BC pharmaserv Marburg, 0), Nelli Dietrich (TV Langen / Rhein-Main Baskets, 2), Margret Skuballa (BC pharmaserv Marburg, 10), Ama Degbeon (BC pharmaserv Marburg / Bender Baskets Grünberg, 0), Sonja Greinacher (Gonzaga University/USA, 0), Katharina Fikiel (SV Halle Lions, 13), Ireti Amojo (ohne Verein, 0), Stephanie Wagner (TSV 1880 Wasserburg, 4).

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