DBB-Damen mit klarer Niederlage18. Juli 2005

Beim 45:61 gegen Polen viel zu früh den Abschluss gesucht
Die deutsche Damen-Nationalmannschaft musste im 3. Spiel gegen Polen eine deutliche Niederlage einstecken. In Polkovice unterlagen die ING-DiBa-Korbjägerinnen mit 45:63 (5:15, 6:16, 16:21, 18:11) und waren dabei vor allem vor dem Seitenwechsel gegenüber den ersten beiden Spielen nicht wieder zu erkennen. Viel zu früh wurde der Abschluss gesucht, meist schon nach zwei Pässen auf den Korb geworfen. Dementsprechend niedrig gestaltete sich die Wurfquote, sodass das Spiel bereits nach 20 Minuten entschieden war.

Nach der Pause spielte die DBB-Auswahl dann viel besser, kam nach einem 10:0-Run zwischen der 29. und 35. Minute auch noch einmal auf zwölf Punkte heran, schaffte die Wende aber nicht mehr. „Man hat deutlich gesehen, dass wir vor allem im Zusammenspiel noch eine Menge zu tun haben“, meinte Bundestrainer Olaf Stolz. „Wir werden nur als Kollektiv Erfolg haben, auch wenn mit Linda Fröhlich unsere stärkste Spielerin noch gefehlt hat. Die Spiele gegen Polen waren sehr wertvoll für unseren weiteren Weg zur EM“, so der Coach weiter. Im dritten Spiel erreichte einzig Marlies Askamp Normalform.

Deutschland
Marlies Askamp (NB Oberhausen, 10 Punkte/15 Rebounds), Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 4), Petra Gläser (z. Zt. ohne Verein, 2), Tini Ishaque (BC Marburg, 5), Alexandra Müller (BSG Ludwigsburg, 5), Katja Munck (TSV Wasserburg, 5), Lubica Schultze (Tarbes Gespe Bigorre/Frankreich, 4), Yvonne Weber (BC Marburg, 2), Annika Danckert (BG 74 Göttingen, 8), Nathalie Gohrke (BG Dorsten), Dorothea Richter (BG Dorsen, 2), Andrea Harder (z.Zt. ohne Verein), Katharina Kühn (Foto, ACIS Leon/Spanien, 4) . 

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