DBB-Damen: Italien gelingt die Revanche16. August 2004

Deutliche Niederlage in Tarvisio

Nur drei Tage nach dem überzeugenden Sieg in Wasserburg hat die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Damen die „Revanche“ gegen Italien in Tarvisio mit 53:69 (14:23, 17:15, 11:12, 11:19) verloren. Besonders die beiden „eingeflogenen“ italienischen WNBA-Spielerinnen Laura Macchi und Raffaela Masciadri machten den Unterschied aus.

Besonders im Rebound offenbarte das deutsche Team große Schwächen. 22 Offensiv-Rebounds wurden den Italienerinnen gestattet. „Viel zu viel“, wie Bundestrainer Olaf Stolz anschließend befand. Selbst gelang es nur höchst selten, den Ball unter den italienischen Korb zu passen, man versuchte sein Heil einzig aus der Distanz. „Damit kann man kein Spiel gewinnen. Das ist zu eindimensional, noch dazu, wenn man kein besonders großes Wurfglück hat“, so Stolz weiter.

Zwar kämpfte sich die deutsche Mannschaft Mitte des 4. Viertels noch einmal auf vier Punkte heran, zu einer Wende reichte es aber nicht mehr. Zu viele kleine Fehler kosteten den Sieg.

Für Deutschland spielten:
Dorothea Richter 6, Anne Breitreiner 2, Tini Ishaque 4, Katja Munck 11, Andrea Harder (Foto,17), Katharina Kühn 4, Corry Berger, Alexandra Müller 3, Linda Fröhlich 6, Marlies Askamp, Petra Gläser, Annika Danckert.

Bei Italien punkteten Laura Macchi (13) und Elisabetta Moro (10) am besten.

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