DBB-Damen in Hagen gegen die Niederlande stark verbessert22. August 2005

1.350 Zuschauer in der Ischelandhalle sehen 78:53-Erfolg
Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat ihr zweites Testspiel gegen die Niederlande mit 78:53 (25:11, 17:10, 10:10, 26:22) gewonnen. 1.350 Zuschauer in der altehrwürdigen Hagener Ischelandhalle bereiteten dem Spiel einen tollen Rahmen und sahen eine deutlich verbesserte deutsche Mannschaft, die langsam in EM-Form zu kommen scheint.

Wie tags zuvor in Dorsten kamen die Gäste glänzend ins Spiel, weil die deutschen Spielerinnen an der Dreipunktelinie nicht druckvoll genug verteidigten und direkt zwei Dreier “fingen” (3:8, 2. Min.). Doch das DBB-Team konterte umgehend (10:8, 4. Min.), das Publikum war da. Vor dem Spiel hatte Bundestrainer Olaf Stolz versprochen, das die Fans nicht erneut 37 Minuten lang auf gutes deutsches Spiel warten müssten. Er hielt Wort, denn die deutsche Mannschaft agierte zwar nicht fehlerfrei, aber deutlich engagierte und konzentrierter als im ersten Spiel. Nach acht Minuten war der deutsche Vorsprung nach einem Dreier von Anne Breitreiner auf 20:8 angewachsen.  

Die ING-DiBa-Korbjägerinnen blieben dominant und ließen dem Gegner weit weniger Gelegenheit zur Entfaltung als 24 Stunden vorher. Zwar gelang es der Niederlande mit ihrer unangenehm zu spielenden Zonenverteidigung, den deutschen Spielfluss im 2. Viertel zu hemmen, aber offensiv fand das Spiel der Gäste seinen Meister in der kompromisslos zupackenden Defense der DBB-Akteurinnen. 32:13 hieß es nach 14 Minuten durch ein Dreipunktspiel von Andrea Harder (Foto), Katja Munck erhöhte auf 34:13 und damit den ersten Vorsprung mit mehr als 20 Punkten (15. Min.). Marlies Askamp bekam Gelegenheit zu einem kleinen Freiwurftraining, verwandelte aber nur zwei von sechs Versuchen binnen einer Minute (38:18, 17. Min.). Schon vor dem Seitenwechsel kamen alle zwölf deutschen Spielerinnen zum Einsatz.

Nach der Pause wollten die Deutschen zu schnell zu viel und wurden dabei hektisch und unkonzentriert, sodass die Führung stagnierte (46:28, 25. Min.). Olaf Stolz bat sein Team zu einer Auszeit, und fortan lief es wieder etwas besser. Es gab viele Ballgewinne, doch die Verwertung der Fastbreakchancen war noch alles andere als optimal. Mehr als drei Minuten lang waren Korberfolge auf beiden Seiten Fehlanzeige, dann erlöste Linda Fröhlich die Zuschauer. Doch das 3. Viertel darf man gerne in die Rubrik “schnell vergessen” einordnen.

Doro Richter eröffnete den Schlussabschnitt mit einem 7-Meter-Dreier zum 55:31, doch anschließend schlichen sich wieder Unaufmerksamkeiten in die deutsche Defense ein, die die Niederländerinnen zu einigen Distanztreffern nutzten (59:41, 35. Min.).  Bis zwei Minuten vor dem Ende fand die DBB-Ausahl ihren Rhythmus nicht mehr wieder, der Gegner nutzten die Schwächen aber kaum. Dann folgten unter der “La Ola”-Welle noch einige schöne Punkte zum 78:53-Endergebnis.

Deutschland:
Marlies Askamp (NB Oberhausen, 12), Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 8), Linda Fröhlich (Spartak Moskau, 13), Petra Gläser (Spartak Moskau, 5), Andrea Harder (Foto, Powerbasket Wels/Österreich, 10), Tini Ishaque (BC Marburg, 9), Alexandra Müller (BSG Ludwigsburg, 3), Katja Munck (TSV Wasserburg, 8), Dorothea Richter (GB Dorsten, 8), Lubica Schultze (Tarbes Gespe Bigorre/Frankreich, 2), Esther Katona (USC Freiburg), Yvonne Weber (BC Marburg).

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