DBB-Damen gewinnen letzten Test gegen Ungarn30. August 2006

62:58-Erfolg macht Hoffnung für die EM-Qualifikation

Die Generalprobe ist der Damen-Nationalmannschaft geglückt. Im letzten Testspiel vor der EM-Qualifikation (6. September gegen Polen) besiegte das Team von Bundestrainer Olaf Stolz vor etwa 1000 Zuschauern in Wasserburg Ungarn mit 62:58 (20:14, 14:18, 14:13, 14:13).

“Wir sind sehr zufrieden mit dem Spiel. Das Ergebnis stand zwar nicht im Vordergrund, dennoch zeigt dieser Sieg, dass unsere Mannschaft Herz besitzt“, resümierte Olaf Stolz nach dem Spiel.

Vor einer tollen Kulisse starteten die ING-DiBa-Korbjägerinnen sehr gut in die Partie. Angeführt von einer an diesem Tag überragenden Anne Breitreiner nahmen sie gleich das Heft in die Hand und gingen in Führung. Aufgrund einer guten Trefferquote im 1. Spielabschnitt, insbesondere von der 3-Punkte-Linie, konnten die DBB-Damen den Vorsprung Punkt um Punkt ausbauen, so dass sie am Ende des Viertels mit sechs Zählern in Führung lagen (20:14).

Bis zur Mitte des 2. Viertels wurde dieser Vorsprung sogar noch weiter ausgebaut. Zwischenzeitlich führte das deutsche Team mit zehn Punkten (31:21). Doch dann kamen die Ungarinnen besser ins Spiel. Besonders beim Rebound zeigten sie sich jetzt klar überlegen. Sie kontrollierten die Bretter (insgesamt 34 Rebounds gegenüber 28 für Deutschland) und konnten somit auf zwei Punkte zur Halbzeit verkürzen (34:32).

Nach der Pause das gleiche Bild wie schon zu Begin des Spiels. Die DBB-Auswahl erwischte den besseren Start und konnte diesmal sogar auf elf Punkte davonziehen. Dies war vor allem der Treffsicherheit aus der Distanz zu verdanken. Insgesamt traf das Stolz-Team acht Dreier. Hervorzuheben ist dabei Anne Breitreiner, die 66% ihrer 3-Punkte-Würfe verwandelte (4/6). Die Ungarinnen ließen sich davon jedoch nicht abschrecken. Obwohl sie während der gesamten Partie nicht einmal in Führung gegangen waren, gaben sie sich nicht auf und machten das Spiel wieder spannend. Als Ungarn sechs Minuten vor Schluss ausgleichen konnte, drohte die Partie zu kippen. Die DBB-Damen zeigten allerdings die richtige Reaktion. Durch eine konzentrierte Verteidigungsleistung rissen sie das Spiel wieder an sich und gewannen am Ende verdient mit 62:58.

Die Bilanz von Olaf Stolz fiel dementsprechend gut aus: „Obwohl wir beim Rebound unterlegen waren haben wir sehr start verteidigt. Und auch bei den Ballverlusten haben wir uns gegenüber den Spielen in Italien stark verbessert gezeigt. Des Weiteren waren unsere Leistungsträgerinnen heute sehr gut drauf und haben den Unterschied ausgemacht.“

Deutschland:
Corry Berger (NB Oberhausen), Anne Breitreiner (Ros Caceres Valencia/Spanien, 25), Annika Danckert (ohne Verein, 2), Petra Gläser (ohne Verein, 11), Natalie Gohrke (BG Dorsten, 2), Lisa Koop (University Winthorp/USA, nicht eingesetzt), Alexandra Müller (TSV Wasserburg, 5), Hicran Özen (BC Marburg, 3), Dorothea Richter (BG Dorsten, 11), Alexandra Keil (BC Marburg), Jezabel Ohanian (TSV Wasserburg/ Foto).



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