DBB-Damen gewinnen gegen die Niederlande27. Juli 2010

Tolles Spiel der ING-DiBa-Korbjägerinnen – 65:57-Erfolg im ersten Heimspiel des Sommers – Samstag in Mettmann gegen Belgien

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat ihr erstes Heimspiel im Sommer 2010 gewonnen. Das Team von Bundestrainer Imre Szittya setzte sich vor rund 700 begeisterten Zuschauern in der Borkener Mergelsberg-Sporthalle mit 65:57 (17:9, 19:14, 15:15, 14:19) gegen die Niederlande durch. Die deutschen Damen dominierten das erste Viertel und bauten die daraus resultierende Führung durch eine konzentrierte Leistung im weiteren Spielverlauf aus. Im Schlussviertel kamen die Niederländerinnen noch einmal heran, doch die DBB-Damen sicherten den verdienten Sieg durch eine nervenstarke Schlussphase. Beste Werferinnen waren Margret Skuballa mit 12 Punkten und Linda Fröhlich mit 11 Zählern.

Bundestrainer Imre Szittya begann mit Stina Barnert, Dorothea Richter, Romy Bär (Foto oben links), Linda Fröhlich und Petra Gläser und sah einen guten Start seiner Mannschaft. Romy Bär und Linda Fröhlich brachten die ING-DiBa-Korbjägerinnen mit 5:0 in Front. Vor allem defensiv agierten die Szittya-Damen in der Anfangsphase stark und ließen die Niederländerinnen durch intensive Verteidigung nicht zur Entfaltung kommen. Nach weiteren Punkten von Petra Gläser und Romy Bär nahm der holländische Trainer Meindert van Veen eine Auszeit, um den Spielfluß des DBB-Teams zu stoppen (9:0, 4. Min.). Es bleib dabei: Aus dem Spiel gelang den Niederländerinnen ob der engagierten deutschen Defensive wenig, lediglich von der Freiwurflinie fielen die ersten Punkte. Für Deutschland traf die gerade eingewechselte Margret Skuballa aus der Distanz zum 12:4. Szittya wechselte bereits im ersten Viertel viel, dennoch lag sein Team nach den ersten zehn Minuten klar in Front (17:9).

Katharina Fikiel und Sarah Austmann sorgten mit vier schnellen Punkten für einen perfekten Start in den zweiten Spielabschnitt. Den Niederländerinnen gelangen jedoch nun vermehrt Aktionen im Angriff, dennoch hatten die deutschen Damen um Linda Fröhlich (Foto unten rechts) immer eine Antwort und hielten einen konstanten Vorsprung (25:15, 15. Min.). Bundestrainer Imre Szittya, variierte sowohl im Angriff, als auch in der Verteidigung viel aus und hatte Mitte des zweiten Spielabschnitts bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Birte Thimm sorgte mit vier Punkten in Serie dafür, dass Deutschland weiterhin zweistellig führte (32:21, 18. Min.). Vor der Halbzeitpause war es dann Mannschaftskapitän Dorothea Richter, die zunächst selbst zum Korb zog und im darauffolgenden Angriff Petra Gläser perfekt bediente, die zum 36:23 traf.

Erneut war es Austmann, die für frühe Punkte sorgte – dieses Mal mit einem erfolgreichen Distanzwurf. Die DBB-Damen dominierten die Begegnung in allen Bereichen und bauten ihre Führung nach Punkten von Skuballa-Punkten auf 45:25 aus. Vor allem Skuballa und Bär harmonierten hervorragend und begeisterten die Zuschauer mit tollen Anspielen. Für die Niederlande setzte Aufbauspielerin Tanya Broring in der Offensive einige Akzente; an der klaren Führung der deutschen Mannschaft vor den letzten zehn Minuten änderte dies jedoch nichts (51:38).

Im Schlussviertel setzte Fikiel für Deutschland offensiv wie defensiv Akzente (58:46, 35. Min.), doch die Niederlande steckte nicht auf und blieb dran. Durch einige Unachtsamkeiten in der deutschen Verteidigung konnte die Niederlande drei Minuten vor Spielende noch einmal auf zehn Punkte verkürzen (60:50 aus deutscher Sicht). Nach der Auszeit von Bundestrainer Imre Szittya waren es erneut die Gäste, die aus der Distanz erfolgreich waren. Erst 60 Sekunden vor Spielende erlöste Petra Gläser die Borkener Basketball-Fans mit ihrem Jumper (62:55). Da Dorothea Richter und Margret Skuballa jedoch starke Nerven von der Freiwurflinie bewiesen, setzten sich die DBB-Damen am Ende mit 65:57 durch.

Bundestrainer Imre Szittya äußerte sich nach dem ersten Heimspiel seiner Mannschaft zufrieden: “Wir haben dreißig Minuten sehr gut gespielt. Im letzten Viertel haben die Niederlande durch unsere Fehler wieder herangebracht und uns dadurch das Leben unnötig schwer gemacht. Dennoch bin ich mit dem Länderspiel hier in Borken sehr zufrieden: Die Bedingungen waren toll und die Zuschauer haben uns super angefeuert.”

Schon am morgigen Mittwoch, 28. Juli 2010 kommt es in den Niederlanden um 19.30 Uhr zum nächsten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Nach dem Spiel kehrt die Damen-Nationalmannschaft nach Deutschland zurück und bestreitet am Samstag, 31. Juli 2010 um 19 Uhr in Mettmann gegen die Auswahl Belgiens ihr nächstes Heimspiel.

Für Deutschland spielten:
Sarah Austmann (evo NB Oberhausen 9), Stina Barnert (TV Saarlouis Royals), Romy Bär (Challes les Eaux/Frankreich, 8), Katja Bavendam (derzeit noch verletzt – Hondarribia-Irun/Spanien, dnp), Anne Breitreiner (derzeit noch verletzt – Club Athletico Faenza/Italien, dnp), Katharina Fikiel (ohne Verein, 4), Linda Fröhlich (Ros Caseres Valencia/Spanien, 11), Petra Gläser (ohne Verein, 9), Lisa Koop (BC pharmaserv Marburg), Roli-Ann Nikagbatse (ohne Verein), Tina Menz (ohne Verein), Dorothea Richter (TSV Wasserburg, 7), Margret Skuballa (BC pharmaserv Marburg, 12), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, 5).

Tickets für das Spiel in Mettmann unter www.ssv-mettmann.de  

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