DBB-Damen gewinnen in Belgien23. September 2004

Ganz wichtiger 89:88-Erfolg in Charleroi

Die deutsche Damenbasketball-Nationalmannschaft hat ihr EM-Qualifikationsspiel in Charleroi gegen Belgien mit 89:88 (31:27, 17:21, 17:18, 24:22) gewonnen. Damit besitzt das Team von Bundestrainer Olaf Stolz nach den ersten drei Spielen und vor der wohl entscheidenden Partie am kommenden Samstag in Ludwigsburg gegen Rumänien eine glänzende Ausgangsposition.

„Wie die Raketen“ (Olaf Stolz) starteten die DBB-Damen vor nur rund 300 Zuschauern in Charleroi. Schnell hatte man zehn Punkte zwischen sich und den Gegner gepunktet. Belgien kam aber in der Folge vor allem durch erfolgreiche Drei-Pukte-Würfe immer wieder heran, während Deutschland unter den Körben eindeutig dominierte. „Das Spiel war nach dem ersten Viertel permanent eng und sehr physisch. Damit hatten wir phasenweise einige Schwierigkeiten. Wir lagen zwar ständig in Front, konnten uns aber nie absetzen“, ließ ein erfreuter Bundestrainer die Partie Revue passieren.

Nichts für schwache Nerven waren die letzten sieben Sekunden der Begegnung. Die starke Andrea Harder traf zwei Freiwürfe zum 89:87. Dann schickte jedoch ein unnötiges Foul 0,2 Sekunden vor dem Ende Belgien ebenfalls an die Freiwurflinie. Dort wurde aber zum deutschen Jubel nur ein Freiwurf verwandelt. Neben Harder überzeugte vor allem Linda Fröhlich, die glänzend mit der ebenfalls überzeugende Marlies Askamp harmonierte. Auch Doro Richter (Foto) erzielte wichtige Punkte für die DBB-Auswahl.

„Toll, dass wir gewonnen haben. Aber jetzt liegt der Fokus schon wieder auf Rumänien. Wir sollten auf keinen Fall ein Heimspiel verlieren, wenn wir uns qualifizieren wollen“, blickte der Bundestrainer schnell wieder voraus.

Für Deutschland waren dabei:
Dorothea Richter (13), Anne Breitreiner (3), Tini Ishaque (7), Katja Munck, Andrea Harder (23), Katharina Kühn, Corry Berger, Alexandra Müller (1), Sandra Weber, Linda Fröhlich (23), Marlies Askamp (17), Petra Gläser (2).

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