DBB-Damen fast sicher bei EM dabei23. September 2004

Ungefährdeter Erfolg am frühen Morgen in Israel

Ungewöhnliche Anreise, ungewöhnliche Spielzeit, aber erwarteter Ausgang: Die deutsche Damenbasketketball-Nationalmannschaft hat ihr EM-Qualifikationsspiel in Israel mit 88:52 (10:11, 26:16, 26:17, 26:8) gewonnen und damit das Ticket für die EM 2005 in der Türkei so gut wie sicher in der Tasche. Damit dürfte sich die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Stolz am kommenden Samstag gegen Belgien in Freiburg (15.30 Uhr) sogar eine Niederlage leisten, um die Qualifikation dennoch über das gute Korbverhältnis als einer von zwei besten Gruppenzweiten zu schaffen. Doch dafür müssen die anderen Teams – speziell Lettland in Gruppe B – „mitspielen“ und das letzte Spiel nicht zu hoch gewinnen.

Rund 80 Zuschauer – davon einige Angestellte der deutschen Botschaft – hatten sich zu ungewohnter Stunde (Spielbeginn 11.00 Uhr) in der Halle in Tel Aviv eingefunden, um zunächst eine auf beiden Seiten zerfahrene Partie zu beobachten. Zwar machte die deutsche Mannschaft in Verteidigung und Angriff „alles richtig“ (Team-Manager Jochen Buschke), nur die Würfe wollten in den ersten zehn Minuten (noch) nicht in den gegnerischen Korb.

Das besserte sich im 2. Viertel, als die DBB-Auswahl mit zwei Dreiern von Alexandra Müller (Foto) sowie zahlreichen Punkten von Linda Fröhlich (15 bis zum Seitenwechsel) Oberwasser bekam. Die körperliche Überlegenheit der Gäste wurde in einen ebenso großen Vorteil beim Rebound umgemünzt. Nach zwei Vierteln waren die deutschen Korbjägerinnen eindeutig auf der Siegerstraße.

Das blieb auch nach dem Seitenwechsel so. Die ING-DiBa-Korbjägerinnen dominierten mehr als eindeutig und schraubten das Resultat im 4. Viertel gegen eine nun völlig auseinanderbrechende israelische Mannschaft in die Höhe. Damit liegen momentan 66 Korbpunkte zwischen dem DBB-Team und dem eventuellen Gruppenzweiten in Gruppe B, Lettland.

„Meine Mannschaft hat sich angesichts der widrigen Situation mit Anreise und Spielzeit absolut professionell verhalten. Es war die richtige Entscheidung hier zu spielen. Wir sind jetzt zwar fast sicher qualifiziert, aber wollen das Spiel am Samstag gegen Belgien unbedingt gewinnen, damit wir als Gruppensieger zur EM fahren“, meinte Bundestrainer Olaf Stolz nach dem Spiel.

Für Deutschland waren dabei:
Dorothea Richter (6), Anne Breitreiner (5), Tini Ishaque (8), Katja Munck (4), Andrea Harder (6), Katharina Kühn (5), Corry Berger (2), Alexandra Müller (Foto, 9), Sandra Weber, Linda Fröhlich (33), Marlies Askamp (10), Petra Gläser.

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