DBB-Damen bezwingen Italien klar15. August 2004

1.000 Zuschauer in Wasserburger “Sauna” bejubeln deutschen Sieg

Die deutsche Damennationalmannschaft hat ein Länderspiel gegen Italien vor 1.000 Zuschauern in Wasserburg mit 72:49 (20:11, 18:17, 15:12, 19:9) gewonnen.

Italien versuchte es zu Beginn mit hohem Tempo, doch die DBB-Damen zeigten sich darauf gut vorbereitet. Sie ließen sich nicht überraschen und lagen nach vier Minuten 6:2 in Front. Italiens Coach Aldo Corno zeigte sich alles andere als begeistert und nahm seine erste Auszeit. Sehenswert war das Duell zwischen Dorothea Richter und der europäischen Spitzenspielerin Francesca Zara auf der Aufbauposition. Italien verteidigte nun über das gesamte Spielfeld und erzeugte hohen Druck. Es entwickelte sich eine durchaus sehenswerte Partie, in der die deutschen Mannschaft nach einem Dreier von Anne Breitreiner (9. Min., Foto) mit 16:9 führte. Vor allem bei den Rebounds dominierte Deutschland im ersten Viertel eindeutig.

Alexandra Müller brachte die DBB-Auswahl gar mit 25:13 nach vorne (13. Min.). Dann häuften sich auf deutscher Seite einige Unkonzentriertheiten in der „Sauna“ Badria-Halle, Italien kam besser ins Spiel (27:22, 15. Min.). Breitreiners zweiter Dreier brachte wieder etwas Abstand (33:24, 17. Min.). Das Publikum unterstützte das DBB-Team vorbildlich und freute sich über drei Punkte der stark beginnenden Alexandra Müller (10 Punkte vor der Pause) zum 38:28 kurz vor dem Seitenwechsel.

Ohne Sophie von Saldern, die wegen einer bis in den Oberschenkel ausstrahlenden Rückenverspannung noch geschont wurde, legte die deutsche Mannschaft erneut einen besseren Start hin (47:30, 23. Min.)). Zufrieden durfte Bundestrainer Olaf Stolz mit der meist höheren Ansprüchen genügenden Verteidigung seines Teams sein, und auch im Angriff gelangen einige schöne Spielzüge. Linda Fröhlich erzielte Punkt um Punkt, Italien wirkte nach 25 Minuten nicht mehr stark genug für ein Comeback. Minutenlang lief auf beiden Seiten nicht viel zusammen, ohne dass sich am zweistelligen Vorsprung des deutschen Teams etwas änderte (53:40, 29. Min.).

Anfangs des Schlussabschnittes ließen die ING-DiBa-Korbjägerinnen die Zügel arg schleifen, so dass die nun mit Zonenverteidigung agierenden Italienerinnen über 57:43 (32. Min.) zunächst bis auf 57:48 (34. Min.) heran kamen. Der taktische Wechsel der Gäste in der Verteidigung behagte den deutschen Damen überhaupt nicht, jeglicher Spielfluss war verebbt. Linda Fröhlich schließlich „erlöste“ die deutsche Mannschaft mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen (62:48, 36. Min.), Andrea Harder legte einen weiteren Dreier zum 65:48 nach. Fortan geriet der verdiente deutsche Erfolg nicht mehr in Gefahr. Die Zuschauer in Wasserburg verabschiedeten die deutschen Damen, die am Sonntag zum Rückspiel in Italien antreten, mit lang anhaltendem Beifall.

Für Deutschland spielten:
Dorothea Richter 2, Anne Breitreiner (Foto, 9), Tini Ishaque 3, Katja Munck 2, Andrea Harder 7, Katharina Kühn 4, Corry Berger 2, Alexandra Müller 12, Sophie von Saldern, Linda Fröhlich 17, Marlies Askamp 7, Petra Gläser 7, Annika Danckert.

Bei Italien punkteten Elisabetta Moro (10) und Elena Paparazzo (10) am besten.

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