DBB-Damen 67:52 gegen Bulgarien13. Mai 2011

Deutschland im ersten Testspiel erfolgreich – Damen reicht starkes drittes Viertel

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat das erste Testspiel zur Vorbereitung auf das zusätzliche Qualifikationsturnier zur Europameisterschaft 2011 gegen Bulgarien gewonnen. In Kienbaum siegten die DBB-Damen mit 67:52 (17:15, 13:15, 21:6, 16:16 ). Sarah Austmann (Foto rechts) war die beste Werferin des Teams und kam auf 16 Punkte.

DBB-Bundestrainer Wernthaler begann mit Sarah Austmann, Romy Bär, Lea Mersch, Lisa Koop und Anne Breitreiner.

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft erwischte im ersten der drei Spiele gegen Bulgarien den schwächeren Start und sah sich schnell mit 0:4 in Rückstand, ehe Romy Bär mit einem Korbleger die ersten zwei Zähler auf das DBB-Punktekonto platzierte. Als die Bulgarinnen erstmals deutlicher in Führung gingen (9:15) schien sich ein Schalter beim Team von Bundestrainer Bastian Wernthaler umzulegen. Vier schnelle Punkte durch Bär und Mersch und dazu ein erfolgreicher Dreier von Austmann sorgten für die erste deutsche Führung (16:15). Beim Stand von 17:15 für die DBB-Auswahl endete das erste Viertel.

Im zweiten Abschnitt begannen die deutschen Damen wie die Feuerwehr: Sechs Punkte erhöhten die Führung auf 23:15, was einen Viertelübergreifenden 14:0-Lauf bedeutete. Allerdings schmolz die hart erarbeitete Führung wieder zusammen, denn die Auswahl aus Bulgarien fand zurück ins Spiel und verkürzte auf 23:21, worauf Bastian Wernthaler zu einer Auszeit griff. Es schien als hätte die Ansprache ihre Wirkung nicht verfehlt, denn kurz darauf hatte die deutsche Mannschaft wieder fünf Punkte vor. Wie bei der ersten Führung, war auch diese nicht von Dauer und die Gäste glichen zum 30:30 aus was zusätzlich der Halbzeitstand war. Besonders die Bulgarin Todorova hatte mit ihren 15 Punkten bis zu diesem Zeitpunkt entscheidenden Anteil am Ausgleich.

Wie bereits in der ersten Hälfte, war es wieder Romy Bär, die für die ersten deutschen Punkte sorgte und somit für die erneute Führung, die bis zu einem 40:34 ausgebaut werden konnte. Beeindruckend bis zu diesem Zeitpunkt war die Trefferquote der DBB-Auswahl: Starke 72% der Würfe fanden ihr Ziel. Diese erfolgreiche Quote sollte sich im weiteren Verlauf auch auf die Punktausbeute der deutschen Damen niederschlagen. Am Ende des dritten Viertels betrug das Ergebnis 51:36 zu Gunsten von Bastian Wernthalers Team.

Den Schlussabschnitt begangen die Bulgarinnen etwas erfolgreicher, indem sie mit einem 5:0-Lauf etwas verkürzen konnten. Doch im Gegensatz zum zweiten Viertel, ließen sich die deutschen Damen nicht beeindrucken und punkteten regelmäßig als passende Antwort, so dass die Führung nie unter die Zehn-Punkte-Marke fiel. In den Schlussminuten ließ die DBB-Auswahl keinen Zweifel mehr aufkommen, wer an diesem Tag als Gewinner vom Parkett gehen würde und gewann die Begegnung verdient mit 67:52.

DBB-Bundestrainer Bastian Wernthaler meinte nach dem Spiel: „Wir wollten über die Intensität in unserer Verteidigung zum Erfolg kommen, was uns letztendlich im dritten Viertel auch gelungen ist. In der Phase haben wir sehr gut agiert, was Bulgarien vor erhebliche Probleme gestellt hat. Dennoch stehen wir im Moment am Anfang und brauchen eine gewisse Zeit um die Systemumstellung zu verinnerlichen. Mein Ziel ist es schneller zu spielen, was in einigen Phasen auch schon ganz gut aussah. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir noch viel Luft nach oben haben.“

Für Deutschland spielten:
Sarah Austmann (evo NB Oberhausen, 16), Anne Breitreiner (Club Athletico Faenza/Italien, 12), Margaret Dwyer (SV Halle Lions, 3), Svenja Greunke (Rhein Main Baskets / TV Langen, 1), Karolin Holtz (BC Pharmaserv Marburg), Lisa Koop (BC pharmaserv Marburg, 13), Tina Menz (Leeds Carnegie/ENG, 4), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 6), Dorothea Richter (Heli Donau Ries), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, 4), Katharina Kühn (TSV Wasserburg, 2), Romy Bär (Challes les Eaux/FRA, 6) und Stephanie Wagner (Rhein Main Baskets/TV Langen).

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