DBB-Damen mit 58:52-Sieg gegen Rumänien11. August 2005

„Wichtig ist, dass wir gewonnen haben“

Im letzten der drei Spiele auf dem Turnier in Istanbul/Türkei war es endlich soweit: die Damen von Bundestrainer Olaf Stolz konnten sich über ihren ersten Sieg freuen. Mit Rumänien stand den deutschen Damen kein unbekannter Gegner gegenüber. Erst letztes Jahr in der EM-Qualifikation war man zweimal aufeinander getroffen, jeder entschied eine Partie für sich.

Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die deutschen Damen ihr Können und veranlassten Olaf Stolz zur Zufriedenheit: „Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit (39:21) gespielt und im dritten Viertel sogar mit 25 Punkten geführt. Mit den letzten 15 Minuten kann ich aber leider nicht zufrieden sein. Aufgrund mangelnder Intensität haben wir den Gegner wieder ins Spiel kommen lassen und es unnötig knapp gemacht. Ich hatte trotzdem keine Sekunde Angst, dass wir das Spiel verlieren.“

Weniger begeistert äußerte sich Olaf Stolz über die unsaubere Spielweise der Rumäninnen. In einer Situation wurde Guard Alexandra Müller sogar von der im Spielfeld stehenden Co-Trainerin Rumäniens im Dreipunktewurf behindert. Trotz dieser offensichtlichen Unsportlichkeit entschieden die Schiedsrichter gegen Deutschland. Die Mannschaft um Andrea Harder und Katja Munck (Foto), die mit jeweils zehn Punkten erfolgreichste Werferinnen ihres Teams waren, ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen.

Der entscheidende Faktor am Ende war die gute Wurfquote. Acht von 16 Dreiern fanden ihren Weg in den Korb. „Wichtig ist, dass wir gewonnen haben. Wir haben den Ball schnell bewegt und gut verteidigt, darauf lässt sich aufbauen“, bilanzierte Olaf Stolz.

Bevor es von 2. bis 11. September bei der EM in Izmir/Türkei um alles geht, treten die ING-DiBa-Korbjägerinnen noch in zwei Vorbereitungsspielen vor eigenem Publikum an (am 21.08. in Dorsten und am 22.08. in Hagen). An beiden Tagen empfangen die DBB-Damen die Niederlande. Und das, um zu gewinnen und bestens vorbereitet zur EM zu fahren.

Die Spielerinnen und ihre Punkte:
Marlies Askamp (NB Oberhausen, 8), Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 2), Petra Gläser (z. Zt. ohne Verein, 4), Andrea Harder (Powerbasket Wels/Österreich, 10), Tini Ishaque (BC Marburg, 5), Esther Katona (USC Freiburg), Alexandra Müller (BSG Ludwigsburg, 8), Katja Munck (TSV Wasserburg, 10), Dorothea Richter (BG Dorsten, 7), Lubica Schultze (Tarbes Gespe Bigorre/Frankreich, 4), Yvonne Weber (BC Marburg).

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