A-Damen reisen nach Rumänien3. Juli 2012

Am 4. Juli treffen die Schützlinge von Bundestrainer Andreas Wagner um 18 Uhr in Targoviste, Rumänien.

Vier von acht Spielen hat die deutsche Damen-Nationalmannschaft in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2013 bereits absolviert. Auffällig ist die bisher gezeigte Heimstärke der DBB-Auswahl. Beide Begegnungen, gegen Rumänien (70:60) sowie gegen Bulgarien (77:56), konnten eindrucksvoll gewonnen werden. Nur auswärts tut sich die deutsche Mannschaft, zugegeben mit Spanien und Schweden bisher gegen die stärksten Mannschaften der Gruppe, schwer. Um die Qualifikation zu erreichen, muss jetzt in Rumänien der erste Auswärtssieg folgen. „Es ist richtig, dass wir zu Hause sehr gute Spiele gezeigt haben“, äußert sich Bundestrainer Andreas Wagner. „Allerdings qualifiziert man sich nicht, wenn man auswärts keine Punkte holt.“

Wie die Rumäninnen zu bezwingen sind, hat die DBB-Auswahl bereits einmal gezeigt. In Hagen starteten Anne Breitreiner (Foto) und Co. eindrucksvoll und hielten die Gäste aus Ost-Europa auf Abstand. Jedoch zeigte die rumänische Auswahl gute Moral und ein starkes Kämpferherz. Diese Eigenschaften erwartet Andreas Wagner erneut: „Rumänien hat noch eine Minimal-Chance auf die Qualifikation zur Europameisterschaft, da muss gegen uns schon ein Sieg her. Ich erwarte einen Gegner, der bis zum Schluss kämpfen wird und immer an seine Chance glaubt.“

Für Deutschland ist ein Sieg allerdings nicht minder wichtig. Auf den beiden ersten Tabellenplätzen stehen derzeit Spanien und Schweden mit jeweils 4:1-Siegen. Mit einem Sieg über Rumänien will sich die DBB-Auswahl als einziger Verfolger des Spitzenduos in der Gruppe festsetzen. „In Spanien war nichts zu holen und in Schweden haben wir zu viele ärgerliche Ballverluste fabriziert. Beide Teams müssen noch gegeneinander antreten und zu uns kommen. Da ist noch alles drin“, sagt Andreas Wagner zuversichtlich.

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