Team Mittelhessen folgt Osnabrück ins WNBL-Finale3. Mai 2014

Das WNBL-Finale der Saison 2013/2014 ist komplett. Nach den OSC Junior Panthers aus Osnabrück schaffte auch das Team Mittelhessen den Sprung ins Endspiel. Gegen die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel siegte die Mannschaft von Headcoach Jeny Unger nach einer nervenaufreibenden Schlussphase mit 56:55 (17:20, 9:19, 11:12, 19:4).

Äußerst intensiv nahmen beide Mannschaften die Partie auf, mussten sich jeweils gegen Pressverteidigungen über das ganze Feld behaupten. Den Mittelhessinnen gelang das zunächst etwas besser und Henriette Gahmig, Luana Rodefeld und Kira Barra brachten ihr Team mit 10:5 in Front (4. Min.). Aber schon kurz später konnte die laute Hundertschaft der Baskets-Fans jubeln: 12:13 (7. Min.). Dem Tempo und der Intensität waren zahlreiche Fehler auf beiden Seiten geschuldet, trotzdem war die Partie hochattraktiv. Flavia Behrendt (Foto in Aktion) wurde im Angriff der Girls Baskets gesucht und mehrfach gefunden, während das Team Mittelhessen durch Susanne Seel aus der Distanz erfolgreich war (17:15, 9. Min.). Die Niedersächsinnen verschenkten eine mögliche größere Führung an der Freiwurflinie (17:20, 10. Min.).

Die Mittelhessinnen hielten die Partie zunächst offen (20:22, 13. Min.), mussten aber bereits auf die Foulbelastung achten (Lisa Schwarzkopf und Esther Kalabis 3. Foul). Der Druck der Girls Baskets blieb konstant hoch, kein Wunder bei einem Foulverhältnis von 15:2 (!) zugunsten der Norddeutschen. Behrendt dominierte die Bretter (13 Punkte, 5 Rebounds zu diesem Zeitpunkt) und die Girls Baskets kamen in einer hektischen Begegnung erstmals zu einem größeren Vorsprung (22:30, 15. Min.). Rodefeld wehrte sich mit Macht, wurde aber mit einem blitzsauberen Dreier von Leonie Rosemeyer gekontert (24:35, 16. Min.). Das Momentum war eindeutig auf Seiten der Führenden. Alles lief gegen die Mittelhessinnen, als auch noch Rodefeld ihr drittes Foul kassierte. Zur Halbzeit hatte sich weder am Resultat (26:39), noch am Foulverhältnis (18:4) viel geändert.

Voller Einsatz war nun gefragt beim Team Mittelhessen, das anfangs des dritten Viertels noch einmal alles versuchte in das Spiel zurückzukommen (Foto). Doch der Liganeuling strahlte eine bemerkenswerte Souveränität aus und ließ sich nicht verunsichern. Der Dreier von Rodefeld zum 31:41 tat gut, aber die überall zu findende Behrendt war wieder zur Stelle. Rodefeld gab mit weiteren Punkten die Richtung vor und zeigte den puren Willen auf ein Comeback (37:45, 26. Min.). Doch wieder hatten die Girls Baskets die passende Antwort parat und schlugen – natürlich in Person von Behrendt – zurück (37:51, 28. Min.).

Die letzten zehn Minuten begannen mit dem vierten Foul von Behrendt, es kam noch einmal Hoffnung bei den Mittelhessinnen auf (43:53, 33. Min.). Erstmals in dieser Partie zeigten die Niedersächsinnen Schwächen, ohne Behrendt fehlte nicht nur der “go to guy”, sondern auch der ruhende Pol im Spiel. Das Team Mittelhessen mobilisierte die letzten Reserven, vergab bis dahin aber einfach zu viele Gelegenheiten. So blieb der Gegner erst einmal zweistellig vorne (45:55, 36. Min.). Es folgte das fünfte Foul von Behrendt und Seel traf zum 48:55, gefolgt vom 50:55 durch Zdravevska. Lisa Schwarzkopf schaffte kurz vor ihrem fünften Foul das 52:55 (´51), die Spannung war jetzt greifbar. Rodefeld tankte sich mit einer Energieleistung zum 54:55 durch und 36 Sekunden vor dem Ende war plötzlich alles wieder offen. Der Jubel bei den Mittelhessinnen kannte keine Grenzen, als Zdravevska zwei Sekunden vor dem Ende zum 56:55 traf. Dieses Mal hatten die Niedersächsinnen keine Antwort mehr parat.

Team Mittelhessen:
Luana Rodefeld 19, Sina Schäfer, Julia Ishaque, Susanne Seel 6, Marina Wansiedler, Lisa Schwarzkopf 7, Esther Kalabis 4, Mona Römer, Laura Zdravevska 10, Henriette Gahmig 6, Kira Barra 4, Paula Kohl.

Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel:
Chiara Dimitriou, Theresa Simon 12, Anelia Draganova, Henriette Höfermann, Merle Roosch, Frederike Höfermann, Flavia Behrendt 20, Leonie Rosemeyer 11, Antonia Meiswinkel, Lena-Sophie Wolters, Christina Kreutzer, Antonia Rennspieß 3.

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