Team Mittelhessen folgt Halle ins WNBL-Finale1. Mai 2010

80:61-Erfolg für das Team Mittelhessen – Morgen Halle gegen Mittelhessen im Finale

Im zweiten Halbfinale des WNBL TOP4 in Hagen hat sich das Team Mittelhessen gegen die SG Saarlouis durchgesetzt. Die rund 300 Zuschauer, darunter auch die DBB-Bundestrainer Alexandra Maerz und Ortwin Doll, verfolgten den 80:61-Sieg des Teams um Jugend-Nationalspielerin Alina Stiller, die im morgigen Finale gegen Halle um die Meisterschaft spielen.

Auch im zweiten Halbfinale des WNBL TOP4 schenkten sich beide Mannschaften nichts. Saarlouis Joana Meyer erzielte die ersten Punkte für ihre Mannschaft; die Antwort durch Keisha Carthäuser ließ jedoch nicht lange auf sich warten (2:2). Die Anfangsphase war geprägt durch viele technische Fehler und Fehlwürfe beider Mannschaften. Beim Stand von 7:5 (3.Minute) nahm Birte Schaake die erste Auszeit um ihr Team neu einzustellen. Nach zwei Minuten ohne Punkte glich Saarlouis Katharina Müller zum 7:7 aus, legte noch einen Korbleger drauf und schoss auch das 11:7. Es entwickelte sich ein spannender Schlagaustausch in dem sich beide Teams nichts schenkten, Mittelhessen erhöhte die Führung zwischenzeitlich auf 17:14 und ging mit 20:17 in die erste Viertelpause.

Fee Zimmermann verkürze auf 19:20 aus Sicht von Saarlouis und sorgte auch für die Führung, die jedoch von Carthäuser schnell beantwortet wurde (22:21).Mittelhessens Stiller und Holmelin sowie nochmals Stiller nach erfolgreichem Korbleger und Bonusfreiwurf erhöhten die Führung auf 29:23. Stillers Jumper zum 31:25 zwang Saarlouis zu einer Auszeit. Das Momentum war nun klar auf der Seite der Mittelhessen, die die Führung bis zum Ende der ersten Halbzeit auf 41:28 ausbauen konnten, auch wenn sie in der Schlusssekunde durch Carolin Engel zwei Punkte an der Freiwurflinie liegen ließen.

Team Mittelhessen kam noch besser aus der Kabine und baute die Führung durch Christens Jumper und Meinhards Korbleger und erfolgreichem Bonuswurf auf 46:28 aus. Die SG Saarlouis fand kein Mittel gegen die aggressive Defense der Mittelhessinnen. Katharina Müllers Korbleger zum 48:32 beantwortete die stark aufspielende Aline Stiller mit einem Dreier zum 51:32. Carolin Christen schraubte die Führung mit dem erfolgreichen Dreier erstmals auf die 20-Punkte-Marke (25. Minute). Alina Stiller war in der Zone nicht zu stoppen, doch gaben die Mädels aus Saarlouis nicht auf und erzielten vier schnelle Punkte zum 54:36. Während Mittelhessen in der Phase kurz vor Viertelende etwas nachließ, trafen die Saarlouis-Mädels ihre Würfe und verkürzten mit einem Sechs-Punkte-Lauf auf 56:42. Carthäuser und Holmelin bremsten jedoch mit jeweils zwei Punkten die Angriffsbemühungen von Saarlouis.

Mit 60:42 ging es in das Schlussviertel. Beide Fanlager unterstützten ihre Mannschaft nun nach besten Kräften und auch Saarlouis hatte sich noch nicht aufgegeben, fanden jedoch gegen die stark aufspielenden Mittelhessinnen wenig Mittel die gut stehende Verteidigung zu knacken. Diese hielten ihren Vorsprung konstant um die 20 Punkte und konnten so den klaren und verdienten Sieg gegen die SG Saarlouis erringen und den Finaleinzug feiern (80:61).

Im Endspiel um die erste Deutsche Meisterschaft in der Weiblichen Nachwuchs Bundesliga stehen damit die SV Halle Junior Lions und das Team Mittelhessen (Sonntag, 13:30). Im kleinen Finale treffen dann die Rhein Main Baskets Langen und die SG Saarlouis /BIT Trier aufeinander (Sonntag, 11:00 Uhr).

Team Mittelhessen:
Mehl 7, Holmelin 4, Kaufmann, Meinhart 11, Stiller 29, Christen 11, Winterhoff, Engel 4, Carthäuser 14

SG Saarlouis / BIT Trier:
Oser 17, Beckert 5, Sommerfeld, Schmidt, Simon 4, Esser, Meyer 8, Edringer 2, Müller 18, Zimmermann 5, Philippi 2, Krist

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