Talente mit Perspektive: Regionalkader aus Dessau und Mainz stehen fest21. Februar 2011

Bundestrainer sichten Talente in Dessau und Mainz – Großes Finale Mitte Mai in Wetzlar

Über 150 Sportlerinnen und Sportler waren am vergangenen Wochenende aktiv und zeigten sich beim Projket “Talente mit Perspektive”. In Dessau-Roßlau waren alle Bundestrainer des Damen-Bereichs vor Ort, um die insgesamt 72 Mädchen in der Altersklasse U13 aus sechs verschiedenen Bundesländern in der Sporthalle des Hugo Junkers Berufsschulzentrum zu sichten. Auch der männliche Nachwuchs überzeugte die Bundestrainer-Riege des Deutschen Basketball Bundes, die im Theresianum Mainz ebenfalls zwei Regionalkader, gespickt mit den besten U13-Talenten Deutschlands, zusammenstellten.

In Dessau-Roßlau waren die Bundestrainer Bastian Wernthaler (Damen), Raoul Scheidhauer (U20), Alexandra März (U18) und Patrick Bär (U16) federführend bei der Sichtung der weiblichen Talente aus Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg und Sachsen an beiden Turniertagen. Der Bürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau Klemens Koschig hieß die Spielerinnen und Trainer am Samstagvormittag herzlich willkommen und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass in Dessau-Roßlau in Zusammenarbeit mit dem Sportamt Dessau-Roßlau bereits zum vierten Mal perfekte Rahmenbedingungen für dieses hochklassige Jugendturnier geschaffen werden konnten.

Bei der schwierigen Nominierung der Regionalkader, wurden die DBB-Bundestrainer zudem von den Trainern der beteiligten Landesverbände unterstützt, die bei der Einschätzung der Spielerinnen entscheidende Tipps geben konnten. Das Turnier war an beiden Tagen von einem hohen Niveau und basketballerischer Klasse geprägt. Die Spielerinnen waren sich der besonderen Situation vor den Augen der Bundestrainer spielen zu dürfen durchaus bewusst und schenkten sich auf dem Parkett nichts. Resultat waren sowohl spannende als auch hochklassige Begegnungen, die den Zuschauern ihren Besuch in der Halle sehr kurzweilig gestalteten und mehrmals erst nach Verlängerung entschieden waren. 

In einem spannenden Finale konnte sich das Team aus Bayern im Finale in den Schlussminuten spielentscheidend absetzen und so die Partie gegen das Team Berlin mit 48:36 für sich entscheiden. Die Siegermannschaft stellt mit insgesamt sechs Spielerinnen die meisten Nominierungen für die beiden Regionalkader.

Das Turnierergebnis im Detail:
 1. Bayern
 2. Berlin
 3. Baden-Württemberg
 4. Hamburg
 5. Sachsen
 6. Sachsen-Anhalt

Folgende 24 Spielerinnen wurden für das Finalturnier in Wetzlar nominiert:

Team Dessau 1:
Anna Fuchs (TSV Wasserburg), Magdalena Krajinovic (TS Jahn München), Philippa Rupperti (TS Jahn München), Johanna Klug (TSV Nördlingen), Satou Sabally (DBC Berlin), Maja Beier (BG Zehlendorf), Katharina Rosenthal (TuS Lichterfelde), Lena Frei (KuSG Leimen), Lilly Stenzel (Ahrensburger TSV), Anneke Sprengel (SC Alstertal Langenhorn), Celina Kühn (SV Halle), Cara Tadeus (BG Rotenburg)

Team Dessau 2:
Latisha Lott (DJK Don Bosco Bamberg), Tatjana Stemmer (TSV Wasserburg), Pauline Dreher (TuS Lichterfelde), Hannah Neis (TuS Lichterfelde), Lilly Kornmann (DJK SB Ulm), Helena Rickert (BG Ziegelhausen), Mirja Beckmann (Ahrensburger TSV), Sonja Nagora (Bramfelder SV), Finja Kreye (Eimsbüttler TV), Fine Böhmke (Basketball4Girls Chemnitz), Katharina Pfeifer (Basketball4 Girls Chemnitz), Lisa Rosenkranz (Basketball4Girls Chemnitz)

Unter den Augen der Bundestrainer Frank Menz (A2 / U20), Kay Blümel (U18), Harald Stein (U16) und Bernd Röder (Ehren-Bundestrainer) fand am vergangenen Wochenende eines von vier Vorauswahlturnieren im Theresianum Mainz statt. Die ING-DiBa und der Deutsche Basketball Bund begrüßten über 70 junge Sportler aus sechs verschiedenen Landesverbänden.

Auch in diesem Jahr zeigte sich, dass das ING-DiBa Turnier in Mainz einen wichtigen Schritt zur konsequenten Förderung des Nachwuchses darstellt. Frank Menz wies auf die Bedeutung dieser Maßnahme in Hinblick auf die damit verbundenen zukünftigen Erfolge der deutschen Nationalmannschaft hin. „Einige Jungen werden wir sicherlich in den Jugendnationalmannschaften wiedersehen“, sagte Menz. Das große Ziel vor Augen dribbelten, passten und warfen sich die besten Spieler der Landesverbände in die Notizbücher der Bundestrainer. Bernd Röder zeigte sich begeistert vom hohen Spielniveau und lobte alle Talente für den gezeigten Einsatz: „Alle Spieler haben hervorragende Leistungen gezeigt und waren mit viel Engagement und Spaß bei der Sache.“

Das Turnier war auch aus der Sicht der Akteure ein großer Erfolg. „Das Turnier ist toll. Es ist spannend gegen Jungs aus ganz Deutschland zu spielen. Die anderen sind richtig gute Basketballer. Schade nur, dass ich im Finale nicht spielen konnte, weil ich mich verletzt habe“, resümierte Moritz Mühlich vom Team aus Hessen.

Am Ende eines ereignisreichen, aber auch anstrengenden Wochenendes, setzte sich die Mannschaft aus Hessen in einem spannenden Finalspiel gegen Bayern mit 44:32 durch.

Turnierergebnis: 1. Hessen
 2. Bayern
 3. Baden-Württemberg
 4. Sachsen
 5. SG Rheinland-Pfalz / Saarland
 6. Thüringen

Aufregend wurde es für alle Beteiligten noch einmal nach dem letzten Spiel. Die Bundestrainer nominierten die Spieler, die sich einen der begehrten Plätze in einem der beiden Regionalteams erkämpft hatten. Gespannt warteten Spieler, Eltern und Landesverbandstrainer auf die Bekanntgabe. Am Ende wurden 24 Spieler ausgerufen und damit zum Finalturnier nach Wetzlar (6. bis 8. Mai 2011) eingeladen. Dort bekommen sie erneut die Gelegenheit, den Bundestrainern ihr Können zu beweisen.

Folgende 24 Spieler wurden für das Finalturnier in Wetzlar nominiert:

Team Mainz 1:
Johannes Klughardt (DJK Neustadt a. d. Waldnaab), Arne Wendler (BV Chemnitz 99), Richard Freudenberg (FC Bayern München), Paul Bokeloh (TV Langen), Robert Stark (SSC Karlsruhe), Tizian Scheld (MTV Gießen), Paul Hagenström (Titans Dresden), Lars Dracker (TV Langen), Stefan Bozic (VfL Kirchheim), Jona Hoffmann (BC Darmstadt), Noah Kamdem (TV 1860 Fürth), Cedric Kral (Towers Speyer-Schifferstadt).

Team Mainz 2:

Dennis Nap (1. FC Kaiserslautern / TV Kirchheimbolanden), Noah Berge (USC Leipzig), Niklas Kropp (FC Bayern München), Panagiotis Saoulidis (VFL Waiblingen / BSG Ludwigsburg), Niklas Bilski (BBLZ Mittelhessen / VFB Gießen), Christoph Philipps (SSV Ulm), Isaac Bonga (Post SV Koblenz), Lane Austin Hanley (TV Langen), Florian Päßler (BV Chemnitz), Joonathan Torbica (TV Langen), Jeferson Hiller (SV Tübingen), Matti Kindelmann (FC Bayern München)

Die beiden neu formierten Teams treten am 07./ 08. Mai 2011 in Wetzlar gegen die Regionalteams der anderen Vorauswahlturniere an. Bei diesem Finalturnier werden dann die besten 12 Spieler in den ING-DiBa Perspektivkader berufen.

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