DBB-Schiedsrichter-Newsletter Nr. 48 / 13. Mai 201413. Mai 2014

Schiedsrichter beim JtFO-Finale

Wenn jeder weitere Schritt zur Qual wird, wenn jede Handbewegung stimmen muss, ja wenn jeder Pfiff entscheidend ist – dann weiß man, wie sich ein Schiedsrichter nach drei Tagen beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia sein“ – kurz JTFO – fühlt. Horst Molitor kennt das Prozedere lange. Seit acht Jahren sichten er und Jürgen Unger Jahr für Jahr beim Schulwettbewerb im Basketball Nachwuchsschiedsrichter aus ganz Deutschland. 2014 waren das insgesamt 32 Referees von Kiel bis Garmisch-Partenkirchen.

Für Molitor, der als Kommissar in der BBL und Schiedsrichter-Einteiler werkelt, ist JTFO mittlerweile eine Herzensangelegenheit. „Es ist einfach toll, dass wir junge Talente aus ganz Deutschland bei so einer Maßnahme sichten können“, sagte Molitor beim Abschlussabend im Horst-Korber-Sportzentrum. Zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten Nachwuchs-Referees bereits 11, 12 oder sogar schon 13 Spiele in den Knochen stecken. Die viertägige Recruiting-Maßnahme des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ist schließlich sowohl für die Coaches – neben Molitor und Unger gaben die BBL-Schiedsrichter Henning Frölich und Dominik Bejaoui sowie Kommissar Jörg Gitzler Tipps – als auch die Schiedsrichter kein Zuckerschlecken.

Los ging’s bereits vergangenen Dienstag mit einem kurzen Regeltest. Der war erst der Anfang: Am ersten Wettkampftag mussten alle 32 Referees gleich sechsmal ran. Zum kleinen Problem wurden dabei oft nicht nur die bunt zusammengewürfelten Pärchen sondern für manche auch der Weg in die Spielhallen. Wer es aber dann doch rechtzeitig in die Turnhallen schaffte, für den hatten die fünf Coaches jede Menge Tipps zu Laufwegen, Handzeichen, Kommunikation, Außenwirkung und vielem mehr parat. Nach weiteren intensiven Partien an Tag zwei standen vor dem Abschlussessen im Sportzentrum zumindest schon einmal die Final-Mannschaften fest.

Was jetzt noch fehlte: die Final-Schiedsrichter. Horst Molitor machte es am Abend vor dem Finaltag beim gemeinsamen Grillabend richtig spannend. Ganz im Stile eines Alfred-Hitchcock-Krimis wartete er bis zum Schluss, ehe er die acht Namen verkündete. Doch auch wer kein Finale bei JTFO pfeifen durfte, war nach diesen vier Tagen mit Sicherheit um einige Erfahrungen, Freundschaften und Eindrücke reicher. Das sind die acht Final-Schiedsrichter der vier Klassen im Überblick und mit Foto:

WK III-Mädchen (U16): Ludwigsburg – Bad Homburg

Nermin Hodzic und Christopher Schreiber (beide Berlin)

WK III-Jungs: Berlin – Bamberg

Johann Geßner (Göttingen) und Tim Beckmann (Köln)

WK II-Mädchen (U18): Berlin – Grünberg

Theresa Maier (München) und Florian Schäfer (Meckenheim)

WK II-Jungs: Berlin – Paderborn

Tim Krause (Hamburg) und Andreas Mayr (Uffing am Staffelsee)

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