Rollis weiter in der Erfolgspur31. August 2012

Deutsche Damen machen Traumstart in London perfekt
54:48-Auftakterfolg über Weltmeister USA

(aj) Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat nur 24 Stunden nach dem Überraschungscoup der Herren gegen Großbritannien ebenso positiv nachgelegt. In einem hoch spannenden Match gegen Weltmeister USA setze sich die Mannschaft von Bundestrainer Holger Glinicki vor rund 9.000 Zuschauern in der Olympic Basketball Arena am Ende mit 54:48 (13:17/23:23/33:36) durch.

Dabei startete das Team Germany eher verhalten gegen den Finalgegner der Paralympics 2008 in Peking und der Weltmeisterschaft 2010 in Birmingham. Doch insbesondere im Schlussviertel hatten die Damen um Topscorerin Marina Mohnen den Schlüssel zum Sieg gefunden und entschieden mit einem 21:12-Schlussspurt im abschließenden vierten Viertel dieses Topspiel für sich. Damit hat Medaillenkandidat Deutschland einen perfekten Start in das paralympische Turnier auf das Londoner Parkett gelegt, der Lust auf mehr macht.

USA:
Desiree Miller (12), Natalie Schneider (12), Rebecca Murray (10), Darlene Hunter (6), Alana Nichols (4), Jenifer Chew (2), Rose Hollermann (2), Sarah Binsfield, Sarah Castle, Mary Alison Milford, Jennifer Poist, Andrea Woodson-Smith.

Deutschland:
Marina Mohnen (15, Köln 99ers), Gesche Schünemann (12, RSV Lahn-Dill), Annika Zeyen (11, University of Alabama/USA), Edina Müller (10, Hamburger SV, Foto), Johanna Welin (2, USC München), Mareike Adermann (2, University of Wisconsin/USA), Britt Dillmann (2, RSV Lahn-Dill), Anne Brießmann (Mainhatten Skywheelers), Annabel Breuer (Ulmer Sabres), Heike Friedrich (Mainhatten Skywheelers), Maria Kühn (Mainhatten Skywheelers), Maya Lindholm (Hamburger SV).

 

Zweiter Sieg für Rolli-Herren im zweiten paralympischen Spiel
Souveräner 59:46-Erfolg über Kolumbien

(aj) Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat ihrem überraschenden Auftakterfolg gegen Großbritannien einen Pflichtsieg gegen Kolumbien folgen lassen. Mit 13 Punkten war Kapitän Sebastian Wolk der Topscorer beim 59:46 (17:6/38:14/47:29)-Erfolg über Kolumbien.

„Wir haben in der ersten Halbzeit trotz der kurzen Regenerationsphase sehr gut agiert und Kolumbien kaum zum Zuge kommen lassen“, freute sich Dirk Passiwan aus Trier. Erst nach dem Seitenwechsel ließ die Konzentration der deutschen Herren ob der deutlichen Führung verständlicher Weise etwas nach. Dies nutzen auf Seiten der Südamerikaner vor allem Nelson Sanz Londono und sein Teamkollege Rodney Hawkins.

Am Samstag trifft der Vize-Europameister nun in der Olympic Basketball Arena auf Japan und will dort die vorzeitige Qualifikation für das Viertelfinale unter Dach und Fach bringen.

Kolumbien:
Rodney Hawkins (16), Nelson Sanz-Londono (15), Guillermo Alzate (8), Jose Leep Ipema (5), Miguel Chaparro (2), Diego Capacho, Daniel Diaz Torres, German Garcia, John Hernandez, Wilman Rios Roa.

Deutschland:
Sebastian Wolk (13, Mainhatten Skywheelers), Dirk Passiwan (12, GOLDMANN Dolphins Trier), André Bienek (9, Briantea ´84 Cantú/ITA), Thomas Böhme (7, RSV Lahn-Dill), Björn Lohmann (6, RSV Lahn-Dill), Thomas Gundert (4, RSV Lahn-Dill), Dirk Köhler (4, RSV Lahn-Dill), Jan Haller (2, RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (2, Jena Caputs), Sercan Ismail (USC München), Andi Kress (Mainhatten Skywheelers), Sebastian Magenheim (USC München).

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