Rolli-WM: Damen siegreich22. Juni 2014

(aj) Mit einem soliden 55:33 (17:10/31:18/41:27) Erfolg über Großbritannien hat die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen auch am zweiten Tag der Weltmeisterschaft ihre weiße Weste bewahrt. Vor allem in der Defensive wussten die ING-DiBa-Korbjägerinnen zu überzeugen und stellten am Ende mit Gesche Schünemann (Foto) nicht nur die Top-Scorerin des Spiels (26 Punkte), sondern auch erneut den „Player of the game“.

Von Beginn des ersten Viertels an dominierte das Team des Hamburger Bundestrainer Holger Glinicki das Spiel und ging durch einen 5:0 Lauf mit 7:2 (3.) in Führung. Zunächst vom Blitzstart der deutschen Damen überrascht, kamen die Britinnen dann jedoch besser in Fahrt und hielten den Abstand zunächst auf sieben Punkte Differenz nach den ersten zehn Minuten. Doch im zweiten Viertel agierte das Team Germany sowohldefensiv als auch offensiv souverän und g ing erstmals beim 21:10 (12.) mit einer zweistelligen Differenz in Führung. Den Vorsprung ließen sich die deutschen Damen dann bis zur Halbzeit nicht mehr nehmen und bauten ihre Führung weiter bis 31:18 aus.

Nach dem Pausen-Tee ließ die Defensivarbeit dann jedoch zunächst ihre Effektivität vermissen und Großbritannien holte sich durch Ballgewinne und sichere Punkte von der Freiwurflinie wieder etwas Selbstvertrauen. Den britischen Lauf wusste das  Team Germany nach einer schnellen Auszeit dann jedoch gekonnt zu stoppen. Vor allem Kapitän Marina Mohnen aus Köln und eine erneut starke Gesche Schünemann von den BG Baskets Hamburg lieferten mit einem Double-Double und jeweils einer Trefferquote von über 60 Prozent die perfekte Antwort. Das 51:31 (38.) durch Maya Lindholm brachte kurz vor Schluss dann die verdiente 20-Punkte-Führung und leitete den Endspurt zum 55:33 Punkte Erfolg ein.

„Heute war ich vor allem mit unserer Leistung in der Defensive sehr zufrieden, denn durch unsere schlaue und aggressive Verteidigung haben wir das Spiel gewonnen. Lediglich im dritten Viertel hatten wir eine kleine Schwächephase, als die Britinnen etwas Druck gemacht haben. Doch auch das haben wir dann gut gelöst. Wenn man Großbritannien am Ende mit über 20 Punkten schlägt hat man alles richtig gemacht. Besonders möchte ich heute die Leistung von Gesche Schünemann hervorheben, die mit 26 Punkten, elf Rebounds und fünf Steals einen maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte“, fasst Bundestrainer Holger Glinicki die Partie zusammen.

Bevor es am Montagabend nun zum Duell gegen den starken Gastgeber Kanada kommt, wartet auf die deutschen Damen am Sonntag zunächst das Team aus Brasilien. Hochball für die Partie ist um 18:00 Uhr Ortszeit (00:00 Uhr MESZ).

Deutschland: Gesche Schünemann (26, BG Baskets Hamburg), Marina Mohnen (13, Köln 99ers), Simone Kues (4, BG Baskets Hamburg), Edina Müller (4, BG Baskets Hamburg), Annika Zeyen (4, BG Baskets Hamburg), Mareike Adermann (2, BG Baskets Hamburg), Maya Lindholm (2, BG Baskets Hamburg, Annabel Breuer (RSV Lahn-Dill), Johanna Welin (RBB München Iguanas), Anne Brießmann (n.e., Mainhatten Skywheelers), Linda Dahle (n.e., Hot Rolling Bears Essen), Laura Fürst (n.e., RBB München Iguanas).

Erfolgreicher WM-Start für deutsche Damen
59:45-Erfolg in Toronto gegen China

Den deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen ist bei der Weltmeisterschaft im kanadischen Toronto ein Start nach Maß gelungen. Mit einem zu keiner Zeit gefährdeten 59:45 (20:11/34:19/52:35) Erfolg über China sicherte sich das
Team von Bundestrainer Holger Glinicki den ersten Sieg des Turniers und stellte mit Annika Zeyen zudem den „Player of the game“. Topscorerin für Deutschland wurde Marina Mohnen mit 19 Punkten.Neben Zeyen und Mohnen war es vor allem Gesche Schünemann, die einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der ING-DiBa-Korbjägerinnen am ersten Spieltag der
WM hatte. Mit nur noch zwei Sekunden verbleibender Restspielzeit im ersten Viertel setzte sie durch einen schönen Drei-Punkte-Wurf zum 20:11 (10.) den ersten Akzent des Spiels und überzeugte im weiteren Verlauf immer wieder durch ein gutes „Pick and Roll“ mit Point Guard Annika Zeyen.

Über das 30:17 (17.) gelang es den deutschen Damen somit, sich bis zur Halbzeit einen bereits komfortablen 15 Punkte Vorsprung zum 34:19 zu erarbeiten. Zurück auf dem Parkett knüpfte die deutsche Auswahl in Halbzeit zwei sowohl in der Defensive als auch in der Offensive dort an wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte und fuhr den am Ende verdienten 59:45 Erfolg über China souverän nach Hause.

„Die erste Halbzeit war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben die Offensive komplett beherrscht, uns immer wieder gute Chancen erarbeitet und dabei hochprozentig getroffen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Ergebnis dann auf Grund des bereits hohen Vorsprungs verwaltet und ich konnte die Gelegenheit nutzen, alle Spielerinnen zum Einsatz kommen zu lassen sowie die Stammspielerinnen für die anstehenden Partien etwas zu schonen“ resümiert Bundestrainer Holger Glinicki zufrieden nach der Schlusssirene.

Deutschland: Marina Mohnen (19, Köln 99ers), Annika Zeyen (17, BG Baskets Hamburg), Gesche Schünemann (14/1 Dreier, BG Baskets Hamburg), Simone Kues (3, BG Baskets Hamburg), Mareike Adermann (2, BG Baskets Hamburg), Anne Brießmann (2, Mainhatten Skywheelers), Edina Müller (2, BG Baskets Hamburg), Annabel Breuer (RSV Lahn-Dill), Linda Dahle (Hot Rolling Bears Essen), Laura Fürst (RBB München Iguanas), Maya Lindholm (BG Baskets Hamburg), Johanna Welin (RBB München Iguanas).

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